Musik, Theater, Zirkus

9 Bühnen, 500 Acts – Gratis-Kultursommer startet

Von 2. Juli bis 16. August: Der Kultursommer bringt rund 500 Künstlerinnen und Künstler bei freiem Eintritt in die Wiener Grätzl.
Wien Heute
30.06.2026, 14:30
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Von 2. Juli bis 16. August verwandelt sich Wien wieder in eine große Open-Air-Bühne. Der Kultursommer Wien geht in seine siebte Runde und setzt auch 2026 auf sein bewährtes Konzept: freier Eintritt, Kultur unter freiem Himmel und Veranstaltungen in den Bezirken statt nur in den klassischen Kulturhäusern.

Rund 500 Künstlerinnen und Künstler werden in diesem Sommer auf neun Bühnen auftreten. Das Programm reicht von Musik und Theater über Tanz, Literatur und Kabarett bis hin zu zeitgenössischem Zirkus. Insgesamt wurden 3.500 Bewerbungen für das Festival eingereicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kultur kommt in die Grätzl

Unter dem Motto "Kultur so nah" setzt der Kultursommer Wien erneut auf dezentrale Spielorte. Gespielt wird unter anderem im Waldmüllerpark (10. Bezirk), im Hyblerpark (11.), am Nordwestbahnhof sowie erstmals auch im Kongreßpark (16.).

"Der Kultursommer ist gelebter Ausdruck einer Stadt, in der leistbare Kultur für alle nicht nur ein Schlagwort ist – im Gegenteil: Die Demokratisierung von Kunst und Kultur ist beim Kultursommer Wien gelebte Praxis. Und dann ist der Kultursommer ein wichtiges Projekt für die hier lebenden Künstler:innen – denn der Kultursommer ist auch in Sachen Fair Pay ein Vorzeigeprojekt", so Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ).

Programm-Ausblick

Neben bekannten Musikern und Bands wie NENDA, Texta oder Wiener Brut haben auch neue Künstler und Newcomer die Chance, ihre Talente zu zeigen – etwa Straßenrapperin Meduzza. Neben den Bühnenauftritten gibt es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm: 29 Gartenkonzerte in Pensionistenhäusern, Chorabende, einen sonntäglichen Jazz-Brunch am Rathausplatz sowie Workshops und Mitmachformate sollen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

"Mit seinem kostenlosen Angebot im öffentlichen Raum fördert der Kultursommer die kulturelle Teilhabe und bereichert Grätzl abseits klassischer Kulturorte", so Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

Gesellschaftliche Themen

Inhaltlich greift das Festival auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf. Aufgeführt werden etwa Stücke über Altersbilder, Migrationserfahrungen oder kulturelle Vielfalt.

Auch in diesem Jahr setzt der Kultursommer auf niederschwellige Zugänge. Geplant sind unter anderem Aufführungen mit Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache sowie technische Unterstützung für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen. Zusätzlich werden verschiedene Mitmachangebote geschaffen, die Begegnungen und kulturellen Austausch fördern sollen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.06.2026, 14:30
Jetzt E-Paper lesen