Die Angst vieler Arbeitnehmer, durch Künstliche Intelligenz ersetzt zu werden, könnte bald Realität werden. Eine aktuelle Umfrage der Beratungsfirma Mercer unter fast 1.000 CEOs in den USA liefert erschreckende Ergebnisse.
Demnach gehen 99 Prozent der befragten Firmenchefs davon aus, dass sie in den nächsten zwei Jahren Mitarbeiter entlassen werden, weil KI deren Jobs übernehmen kann. 67 Prozent rechnen mit einem Personalabbau von einem bis zehn Prozent, während 32 Prozent sogar elf bis 20 Prozent ihrer Belegschaft streichen wollen.
Wie t3n.de berichtet, gaben die CEOs zudem an, dass derzeit etwa 50 Prozent der Arbeit in ihren Unternehmen rein von Menschen ohne KI-Unterstützung erledigt wird. Nach der Umstellung auf KI-Tools soll dieser Anteil auf nur noch 35 Prozent sinken.
Interessant dabei: Selbst OpenAI-Chef Sam Altman relativierte kürzlich seine früheren Warnungen. Er habe den Abbau von Einstiegsjobs durch KI bisher überschätzt, erklärte er auf einer Konferenz in Australien.
"Ich bin froh, dass ich mich in dieser Sache geirrt habe. Ich hatte gedacht, dass es inzwischen mehr Auswirkungen auf den Abbau von Einstiegspositionen gegeben hätte, als es tatsächlich der Fall ist", so Altman.
Dennoch kündigte OpenAI eine Stiftung an, die Menschen unterstützen soll, die durch KI Probleme am Arbeitsmarkt bekommen. Die Sorgen der Beschäftigten werden von den CEOs laut der Mercer-Studie jedenfalls kaum berücksichtigt.