Im Format "Ungeskriptet" hat sich Arafat Abou-Chaker zur Rolle von Syrern in Deutschland positioniert. Seine Aussage ist deutlich: "Stell dir mal vor, die Syrer würden von heute auf morgen weggehen. Deutschland geht unter. Unter!"
Der bekannte Berliner Unternehmer begründet seine Einschätzung mit Verweisen auf zentrale Berufsgruppen. Medizinische und pflegerische Tätigkeiten seien Bereiche, in denen syrische Fachkräfte längst fest verankert seien.
Wie raptastisch.net berichtet, erwidert er auf die Frage, wer ohne diese Community die anstehenden Aufgaben übernehmen solle: "Wer will denn die ganzen Arbeiten machen?"
Über den Arbeitsmarkt hinaus kritisiert Abou-Chaker die öffentliche Diskussion rund um Migration. Er spricht von verzerrten Agenden und lehnt pauschale Extremismusvorwürfe ab: "Ich habe noch nie einen, den ich kenne, gesagt: Ach, du bist aber voll extrem, du bist voll schlimm."
Im Interview zeigt er sich ernüchtert: "Egal welcher Politiker momentan an die Macht kommt, es wird sich nichts ändern. Nichts. Wenn sich nicht vorher was ändert."
Als Lösungsansatz nennt Abou-Chaker das Prinzip der nationalen Unabhängigkeit. Sein Appell: "Deutschland muss selbstständig sein. Komplett selbstständig. Nicht abhängig von USA oder Israel. Erstmal für das Volk."