Rührende Worte

Abschied von Harald Serafin – So betroffen sind Promis

Der Operetten-Star und langjährige Mörbisch-Intendant ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Wegbegleiter und Freunde trauern um "Mister Wunderbar".
Heute Entertainment
15.09.2025, 21:58
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Am 15. September ist der 93-jährige Harald Serafin laut seinem Sohn Daniel Serafin (43) um 6.00 Uhr in der Früh friedlich eingeschlafen. Ein Schock für seine Familie und die österreichische Kulturwelt, diese trauert jetzt um "Mister Wunderbar".

Wegbegleiter nehmen Abschied

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil spricht den Wegbegleitern des Verstorbenen aus dem Herzen: "Mit Harald Serafin verlieren wir einen großartigen Künstler, eine Galionsfigur des Kulturlandes Burgenland und vor allem auch einen besonderen Menschen. Seine Ausstrahlung wird uns unvergessen bleiben. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt in dieser schweren Stunde seiner Familie."

Auch Wolfgang Spitzmüller, Klubobmann der Grünen, kondoliert: "Ein Mann der Kultur, der Seitenblicke, aber auch des Burgenlandes ist nach einem mehr als erfolgreichen Leben von uns gegangen. Wir drücken den Hinterbliebenen unser herzliches Beileid aus. Sein Name wird schon dank seines umtriebigen Sohnes lange nicht verhallen."

Operetten-Star Serafin war 20 Jahre lang Intendant der Seefestspiele Mörbisch, auch sein Nachfolger Alfons Haider (67) zeigte laut Medienberichten sehr betroffen vom Tod seines Vorgängers: "Mit Harald Serafin hat Österreich einen Mann verloren, der wie kein anderer für Humor, Eleganz und Qualität nicht nur in der Operette, sondern auch in der weiten Schicht der Unterhaltung brilliert hat. Ich bin in tiefer Verbundenheit mit seiner Familie."

Auch der Society geht der Tod nah

Mausi Lugner (60), die so viele Premieren in Mörbisch mit Richard Lugner († 2024) unter Serafins Ägide erlebt hat, ist betrübt: "Es ist so traurig, dass ein ganz großer Österreicher, welcher die Bühnen beherrscht hat, wie kein anderer, von uns gegangen ist. Harald Serafin war immer ein Garant für gute Laune, möge er in Frieden ruhen und mit unseren Richard gemeinsam einen Opernball im Himmel veranstalten."

„Mörbisch verdankt ihm vieles“
Birgit Saratalaut Medienberichten

Auch die österreichische Opernsängerin Birgit Sarata (83) ist tief berührt: "Er war ein langjähriger Kollege und ein stattlicher Mann. Wir haben oft miteinander gesungen. Richtig befreundet waren wir aber erst, als wir nicht mehr gesungen haben. Zwei Diven auf einer Bühne sind zu viel. Er war eine große Persönlichkeit. Mörbisch verdankt ihm vieles. Er hat es verstanden, das voll zu bekommen. In letzter Zeit war er schon sehr gebrechlich, aber im Geiste voll fit. Er wird uns allen sehr fehlen".

"Man kann es gar nicht realisieren. Ich habe irgendwie gedacht, er ist unsterblich. Ich wusste aber schon, dass er ziemlich krank war. Ich kannte Harald seit Ende den 60ern und haben in den 80ern zum ersten Mal auf der Bühne zusammen gespielt. Er war ein guter Ratgeber und wunderbarer Freund. Er war immer gut aufgelegt. Er war einfach wunderbar. Ich habe ihn so gerne gemocht. Wir hatten eine sehr innige Freundschaft", so Marika Lichter (75).

Friedrich Schiller schwärmt: "Wir kennen ihn natürlich Jahrzehnte von der Bühne und waren auch mit der Familie bekannt. Ein Mann, der immer gut gelaunt war – er war für mich ein Phänomen. Er war wirklich wunderbar." Eine Lücke in der Kulturlandschafts Österreich wird Harald Serafin auf jeden Fall hinterlassen.

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