Für eine echte Überraschung sorgte die Punktevergabe der österreichischen Jury beim Eurovision Song Contest. Während das Publikum später eindeutig eine andere Sprache sprach, fiel das Juryurteil klar aus und ließ die Siegerin aus Bulgarien außen vor.
Dara bekam von der österreichischen Jury exakt null Punkte. Damit gehörte Österreich neben Finnland, Portugal und der Ukraine zu den wenigen Ländern, die der späteren Gewinnerin überhaupt keine Wertung gaben. Alle anderen Jurys vergaben zumindest einzelne Punkte – meistens aber die Höchstwertung.
Die österreichische Jury entschied sich stattdessen für Polen, das die zwölf Punkte erhielt. In der Jury saßen Jakob Stiedl, Lukas Perman, Michael Bencsics, Ilia Hollweg, Lena Schaur, Nastja Zahour und Tina Ruprechter.
Ganz anders das Bild beim Publikum: Hier zeigte sich erneut, warum der ESC oft unberechenbar bleibt. Die österreichischen Fans vergaben ihre zwölf Punkte klar an "Bangaranga" – also genau an Dara aus Bulgarien.