Adler patzen in der Quali: "2018 wird sicher besser"

Attacke sieht anders aus! In der Quali für das Neujahrs-Springen in Garmisch stürzen Österreichs Skispringer böse ab. Trotzdem sind sie optimistisch.

Österreichs Skispringer kämpfen mit der Tournee-Form! In Oberstdorf gab es keinen Stockerlplatz, auch die Qualifikation für das Neujahrs-Springen in Garmisch-Partenkirchen lässt nicht auf große Erfolge hoffen. Stefan Kraft landete als bester ÖSV-Adler auf Platz 17. "Das war leider nix", ärgerte sich "Kraftl". Für den morgigen Bewerb (14 Uhr, live ORFeins) ist er trotzdem optimistisch: "Das haken wir ab. 2018 kann nur positiver werden. Wir vollen vorne mit dabei sein."

Mental-Arbeit



Coach Heinz Kuttin weiß: "Jetzt müssen wir am Selbstvertrauen arbeiten und ein Schauferl zulegen. Positiv ist, dass alle die Quali geschafft haben." Konkret heißt das: Daniel Huber landete vor Michael Hayböck auf Platz 29. Gregor Schlierenzauer wurde 32, Manuel Fettner kam unmittelbar vor Clemens Aigner über Platz 35 nicht hinaus. Top: Der Norweger Johan Andre Forfang vor Dawid Kubacki aus Polen und dessen Landsmann Stefan Hula. Oberstdorf-Sieger Kamil Stoch kam auf Platz sechs.

Geliebt und gefürchtet

Michael Hayböck, der beim Springen in Oberstdorf mit Mühe in die Entscheidung kam, meinte: "Das ist ist abgehakt. Die Schanze in Garmisch kenne ich gut, hier habe ich viel trainiert. Wir sind hier besser vorbereitet als zuletzt." Auch Gregor Schlierenzauer, der in Garmisch schon drei Mal gewinnen konnte, ist guter Dinge: "Das ist meine Lieblingsschanze." In Oberstdorf gelang ihm mit Platz 13 das bisher beste Saisonergebnis. Er meint: "Für mich gilt es, an der Technik weiterzuarbeiten. Ich will einen weiteren Schritt nach vorne machen."

Kraftbremse

Coach Heinz Kuttin erwartet eine volle Attacke seiner Schützlinge: "In Oberstdorf haben nur Kleinigkeiten gefehlt. Wir schauen nach vorne und freuen uns schon auf den Wettkampf." Stefan Kraft muss er Trainer sogar etwas zügeln: "Er ist nicht zu bremsen. Er muss seine Hausübungen machen, darf nicht zu aggressiv springen. Dann werden die Ergebnisse auch passen."

K.o.-Duelle im Überblick:



Stefan Kraft – Ziga Jelar (Slo)

Ryoyu Kobayashi (Jp) – Daniel Huber

Tilen Bartol (Slo) – Michael Hayböck

Maciej Kot (Pl) – Gregor Schlierenzauer

Timi Zajc (Slo) – Manuel Fettner

Andreas Wellinger (D) – Clemens Aigner (heute.at)

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