AfD-Chefin Frauke Petry greift Mesut Özil an

Kurz vor der Fußball-EM in Frankreich schießt die rechte Partei Alternative für Deutschland erneut gegen einen Spieler der DFB-Elf. Nur wenige Tage nach Verteidiger Jerome Boateng ist nun Arsenal-Star Mesut Özil kritisiert worden. Parteichefin Frauke Petry wirft dem Stümer vor, nicht bei der Hymne mitzusingen. Auch seine Pilgerreise nach Mekka wird thematisiert.

Kurz vor der Fußball-EM in  Frankreich schießt die rechte Partei Alternative für Deutschland erneut gegen einen Spieler der DFB-Elf. Nur wenige Tage nach Verteidiger wirft dem Stümer vor, nicht bei der Hymne mitzusingen. Auch seine Pilgerreise nach Mekka wird thematisiert.

In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" sagte Petry: "Es ist schade, dass Mesut Özil als Identifikationsfigur für so viele Kinder und Jugendliche die Nationalhymne nicht mitsingt".

Hinter seiner kürzlich getätigten Pilgerreise nach Mekka, die für jeden gläubigen Muslim Pflicht ist, vermutet Petry gar ein politisches Statemen. "Man könnte Özil fragen, ob er mit diesem Bekenntnis auch eine politische Aussage treffen wollte", sagte sie über seine "öffentlich zelebrierte Reise".

Lebt nicht nach Regeln der Scharia

Weiters kritisierte sie Özil dafür, "nicht nach den Regeln der Scharia" zu leben. "Die Frauen, mit denen er sich öffentlich zeigt, tragen jedenfalls kein Kopftuch", so Petry.

Der 27-jährige Mesut Özil war kurz vor dem Beginn der Europameisterschaft zu Besuch in der heiligen Stadt Mekka. Ein Foto, das ihn vor der berühmten Kaaba zeigt, postete er daraufhin auf Facebook.

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