Drastische Maßnahme in einer Schweizer Kleinstadt: Im Juli 2025 hieß es für Menschen ohne Schweizer Pass, Niederlassungsbewilligung oder gültiger Arbeitsbewilligung, die das Freibad in Pruntrut nutzen wollten: draußen bleiben. Die Gemeinde begründet dies mit wiederholten Konflikten in der Vergangenheit.
Nun ließ die bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Carina Schießl mit einer ähnlichen Forderung aufhorchen. Sie will ein Verbot für Migranten-Gruppen in den Bädern Deutschlands.
Geregelt werden solle die wie in Diskotheken. Am Eingang müssen Besucher ihren Pass vorzeigen. Ohne deutsche Staatsbürgerschaft, kein Einlass. Auf Anfrage der Schweizer Tageszeitung "Blick" konkretisierte die 35-Jährige ihre Forderung.
Demnach treffe das Verbot vor allem auf junge Männer aus dem arabischen Raum zu. Diese würden stark zu übergriffigem Verhalten tendieren und müssten daher konsequent abgewiesen werden, so die AfD-Politikerin gegenüber der Zeitung. Im Nachsatz bezeichnete sie diese Gruppe als "importierte Horden junger Männer, die unsere Frauen und Kinder terrorisieren".
Die Koalition von der Union und SPD wäre für solche Maßnahmen nicht zu haben. Wenn sich die Machtverhältnisse in Deutschland zugunsten ihrer Partei jedoch ändern sollten, werde sie ein solches Gesetz fordern.