"Feiger Anschlag" war keiner

AfD-Mitglied zündet eigenes Auto an, gibt Linken Schuld

Nach einem mutmaßlichen Anschlag gerät ein AfD-Mitglied selbst ins Visier der Ermittler. Die Partei leitet ein Ausschlussverfahren ein.
Newsdesk Heute
30.03.2026, 12:32
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Nach dem Brand bei dem Auto und den Aussagen vom Besitzer hat zuerst der Staatsschutz ermittelt, weil der Verdacht auf eine politisch motivierte Straftat bestanden hat. Doch wie "NTV" berichtet, haben sich die Ermittlungen in diese Richtung verlaufen.

Daraufhin ist der Eigentümer selbst immer mehr ins Visier der Polizei geraten. Bei der Überprüfung vom angeblichen Drohbrief hat man auffallende Ähnlichkeiten mit der Handschrift vom Mann entdeckt.

"Feiger Anschlag"

Die AfD hat inzwischen ein Parteiausschlussverfahren gegen das Mitglied gestartet. Der Bezirksvorstand Mittelfranken hat den Ausschluss beschlossen, wie Bezirksverbands-Chef Andreas Haas mitgeteilt hat. Ein entsprechender Antrag wird jetzt an das Landesschiedsgericht der Partei weitergeleitet, das die endgültige Entscheidung treffen muss.

In einer Aussendung am 8. Februar hat die AfD selbst noch von einem "feigen Anschlag" auf ein Parteimitglied gesprochen. Mittlerweile heißt es, das Mitglied habe Parteifreunde getäuscht und der Partei Ansehensverlust sowie Schaden zugefügt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.03.2026, 12:32
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