14-Jähriger in Haft

Afghane stahl Trinkgeldschwein aus Massagesalon in Wien

Jugendliche spionieren Shops aus, schlagen bei Gelegenheit zu. Neuer Fall: Ein 14-Jähriger stahl ein Sparschwein, schlug einen Schlosser nieder.
Thomas Peterthalner
25.08.2026, 05:30
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In letzter Zeit sorgen Teenager in der ansonsten ruhigen Wiener Josefstadt immer wieder für Ärger bei Shopbesitzern und Geschäftsleuten. "In der Tat wurden in den vergangenen Wochen mehrere Einbrüche bzw. Einbruchsversuche in Geschäfte im Bereich der Josefstadt angezeigt", so ein Polizeisprecher zu "Heute". 

Mit 13 Jahren kriminell

Jugendliche, meistens aus Syrien oder Afghanistan, sind mit E-Scootern unterwegs und kundschaften im Vorbeifahren Geschäfte aus. "Gelegenheit macht Diebe", weiß "La Biancheria"-Chefin Katharina F, die selbst schon Opfer eines Überfalls wurde. Ein Syrer (13) war im Juli in ihr Geschäft in der Josefstädter Straße 27 gestürmt, hatte 300 Euro aus der Kassa gestohlen, wir berichteten.  Ein weiterer Fall in der Auerspergstraße wurde nun von den Ermittlern geklärt.

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Trinkgeld im Sparschwein gestohlen

Ein Afghane hatte sich dort in einen Massagesalon geschlichen, ein mit Trinkgeld gefülltes Sparschwein gestohlen. "Zum Diebstahl eines Trinkgeldschweins aus einem Massagesalon in der Auerspergstraße können wir mitteilen, dass Polizisten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt einen Tatverdächtigen ausgeforscht haben", heißt es dazu aus der LPD Wien. "Dabei handelt es sich um einen amtsbekannten Jugendlichen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen."

Schlosser attackiert

Der Afghane hat angeblich noch mehr auf dem Kerbholz. Der 14-Jährige soll auch einen Schlosser in der Josefstadt zusammengeschlagen haben. Der Handwerker wurde verletzt. "Diese Tat wird ebenfalls dem 14-Jährigen zugeordnet", so ein Polizeisprecher. "Unabhängig von den laufenden Ermittlungen wurden die sichtbare Polizeipräsenz sowie die Streifentätigkeit im betroffenen Bereich verstärkt."

"Die in Wien um sich greifende Jugendkriminalität ist nun sogar in der Josefstadt angekommen. Die zahlreichen Einbrüche machen deutlich, dass unsere Polizeikräfte deutlich aufgestockt werden müssen, um mehr Präsenz und damit Sicherheit garantieren zu können. Ludwigs Laissez-faire-Politik der vergangenen Jahre rächt sich nun", so FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

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