Das Universitätsklinikum AKH Wien zählt offiziell zu den besten Krankenhäusern der Welt. Im aktuellen Ranking "World’s Best Hospitals 2026", das im Auftrag des US-Magazins Newsweek in Zusammenarbeit mit dem Datenanbieter Statista erstellt wird, erreicht das Haus Platz 20. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine deutliche Verbesserung: 2025 lag das AKH noch auf Rang 27.
Damit rückt das Wiener Universitätsklinikum weiter in die internationale Spitzengruppe auf. Das Ergebnis unterstreicht die enge Verzahnung von hochqualitativer Patient:innenversorgung, Forschung und Lehre am Standort Wien.
"Unser Universitätsklinikum AKH Wien wurde im heute veröffentlichten Newsweek-Ranking 2026 als 20. bestes Krankenhaus der Welt ausgezeichnet", betont Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien. "Dies ist eine großartige Anerkennung für die täglichen Leistungen unserer Ärzt:innen und Mitarbeiter:innen zum Wohle unserer Patient:innen und eine Bestätigung unserer Strategie des letzten Jahrzehnts."
Auch Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung des AKH Wien, sieht in der Platzierung eine wichtige internationale Würdigung: "Mit dieser bisher besten Platzierung im Newsweek-Ranking sind die außerordentlichen Leistungen des AKH Wien auch international sichtbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen erhalten damit die Wertschätzung, die sie für ihre tägliche Arbeit verdienen."
Das AKH Wien ist eines der größten Krankenhäuser Europas. Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien werden 29 Universitätskliniken mit nahezu 400 Ambulanzen betrieben. Jährlich werden rund 65.000 Patient:innen stationär versorgt, die Ambulanzen verzeichnen etwa 1,2 Millionen Kontakte pro Jahr.
Neben den Ärzt:innen der MedUni Wien sorgen rund 3.000 Pflegekräfte, mehr als 1.000 Fachkräfte aus medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Gesundheitsberufen sowie zahlreiche weitere Mitarbeitende für die Betreuung der Patient:innen. Das AKH Wien ist Teil des Wiener Gesundheitsverbundes.
Das Ranking "World’s Best Hospitals" basiert auf mehreren Datenquellen. Neben nationalen medizinischen Qualitätsindikatoren fließen internationale Befragungen von medizinischem Fachpersonal sowie Patient:innenbefragungen ein. Zusätzlich werden Angaben zum Einsatz von sogenannten PROMs (Patient Reported Outcome Measures) berücksichtigt. Dabei handelt es sich um standardisierte Fragebögen, mit denen Patient:innen ihre eigene Wahrnehmung von Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität bewerten.