Alaba beim "Finale dahoam" fix auf Tribüne

Bild: DAPD
Die UEFA hat den Antrag von Bayern München und dem FC Chelsea abgelehnt, die insgesamt sechs mit Gelbsperren belegten Spieler zu begnadigen. Damit darf David Alaba im Finale der Champions League am 19. Mai in München nicht zum Einsatz kommen.


Auch die hat nicht geholfen: Beim FC Bayern sind neben Alaba auch Holger Badstuber und Luiz Gustavo gegen Chelsea gesperrt. Bei den Engländern trifft es Ramires, Raul Meireles und Branislav Ivanovic. Die Regelung ist seit Jahren umstritten. Ihr zufolge ist ein Spieler nach der dritten gelben Karte im laufenden Turnier für das kommende Match gesperrt.

Bei der ebenfalls von der UEFA veranstalteten Fußball-EM gibt es bereits eine neue Zusatzregel: Die gesammelten gelben Karten werden vor dem Halbfinale gestrichen. Somit kann kein Spieler das Finale wegen einer Gelb-Sperre verpassen.

Die UEFA hat bereits angekündigt, dass man die Regeln in der Champions League auch in den kommenden drei Jahren so beibehalten will. Der Vergleich macht die Haltung der UEFA umso verwunderlicher: Würde ein Kicker alle Partien in der Königsklasse vom ersten Gruppenspiel bis zum Finale bestreiten, käme er auf 13 Partien, bei einer Fußball-EM lediglich auf sechs.
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