Alaba bricht im Training Corona-Regel der Bayern

Gute Stimmung bei David Alaba, Alphonso Davies, Joshua Zirkzee und Robert Lewandowski. Mit dem Abstand nehmen es die Bayern-Stars nicht immer ganz genau.
Gute Stimmung bei David Alaba, Alphonso Davies, Joshua Zirkzee und Robert Lewandowski. Mit dem Abstand nehmen es die Bayern-Stars nicht immer ganz genau.Bild: imago images
Ein Trainings-Foto entlarvt David Alaba. Der ÖFB-Star vergaß nach einer Kleingruppen-Einheit auf die Corona-Regeln, ließ sich vom Zeugwart schultern.
In Deutschland rollt nach dem kompletten Coronavirus-Stillstand wieder der Ball. Zumindest bei den Top-Klubs. Der FC Bayern und seine Konkurrenten trainieren seit vergangener Woche wieder auf dem Vereinsgelände. Wegen der immer noch hohen Ansteckungsgefahr gelten bei den Einheiten in Kleingruppen aber strenge Regeln.

1,5 Meter Abstand müssen immer gegeben sein. David Alaba hielt sich am Dienstag nicht daran. Das belegt ein Foto ganz eindeutig, auf dem er Zeugwart Sebastian Pflüger verspielt auf den Rücken springt und ihn von hinten umarmt – ein verbotener Torjubel.

Kurz vor Ende der Einheit hatte Alaba offenbar auf die Corona-Regeln vergessen. Das ist brisant. Denn auch die Bundesliga-Klubs sind von der Regierung angehalten, den gesetzlich vorgegebenen Abstand einzuhalten. Anders hätten sie die Erlaubnis zur Rückkehr auf das Trainingsgelände nicht erhalten.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf Anfrage der "Bild" wollte der FC Bayern nichts zur Causa sagen. Der Klub ist sichtlich bemüht, sich an die Vorgaben zu halten. Jeder Spieler hat eigene Trinkflaschen. Abklatschen gibt es nur mehr mit den Füßen. Manche Spieler tragen auf dem Weg vom Auto zum Gelände einen Mundschutz.

Die Alaba-Umarmung ist allerdings nicht der erste Verstoß gegen die Regeln. Vorige Woche gab es Kritik an den Torhütern, die sich im Zweikampf zu nah gekommen seien. Die beiden Franzosen Corentin Tolisso und Kingsley Coman umarmten sich nach der ersten Einheit. Die Zeitung schreibt, das hätte schon vorige Woche intern für Unruhe gesorgt, wäre intern angesprochen worden. Alaba muss sich also auf eine Rüge seines Vereins einstellen.





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