Fünf Jahre lang spielte David Alaba für Real Madrid. Doch nun ist sein Vertrag bei den "Königlichen" ausgelaufen, wurde vom spanischen Vizemeister nicht verlängert. Am Donnerstag hebt Alaba mit Österreichs Teamtross in Richtung Los Angeles ab. Der Fokus des 33-Jährigen liegt auf der ersten WM-Teilnahme Österreichs seit 1998. Am 17. Juni geht es gegen Außenseiter Jordanien los.
Derweil ist Alabas Zukunft noch offen. Pini Zahavi, der Star-Berater des 33-Jährigen, ist aktuell gerade auf Vereinssuche für Alaba, soll kurz vor dem Abflug seines Schützlings aber eine Abfuhr kassiert haben, wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet.
Demnach habe Zahavi Alaba bei Inter Mailand angeboten. Der italienische Meister habe allerdings abgelehnt. Das fortgeschrittene Alter Alabas, sowie seine relativ hohen Gehaltsvorstellungen sollen dafür der Grund gewesen sein, heißt es. Alabas Gehalt bei Real Madrid hatte zuletzt 20 Millionen Euro betragen. Neben Österreichs Teamkapitän habe Inter auch Harry Maguire einen Korb gegeben. Stattdessen wolle Inter seinen Kader verjüngen, soll den Ex-Salzburger Oumar Solet, aktuell bei Udinese unter Vertrag, vorziehen.
Alaba hat hingegen aber wohl noch weitere Optionen. So soll sich Juventus Turin bereits nach dem gebürtigen Wiener erkundigt haben. Zuletzt war Alaba auch mit dem AC Milan in Verbindung gebracht worden. Und auch Manchester United zeige Interesse an Alaba, heißt es bei "Tuttosport". Der Premier-League-Verein würde demnach die Führungsqualitäten und die Vielseitigkeit Alabas schätzen.