Wasserbüffel-Alarm in Deutschland! Am Donnerstag spielten sich auf der A1 nahe Bremen heftige Szenen ab. Wie die "Bild" unter Berufung auf die Polizeidirektion Oldenburg berichtet, spielte sich der Vorfall zwischen Oyten in Niedersachsen und dem Bremer Kreuz ab.
Dort war ein Mann mit einem Tiertransporter in Richtung Münster unterwegs, als er plötzlich stark abbremsen musste. Dabei wurde ein junger Wasserbüffel im Anhänger nach vorn geschleudert und durchbrach die Vorderwand des Transporters.
Das Tier wurde dabei verletzt und lief unkontrolliert auf der Fahrbahn umher. Auch mit vereinten Kräften durch die Tierhalterin, die Polizei und andere Verkehrsteilnehmer war es unmöglich, den Wasserbüffel zu beruhigen.
Die betroffene Fahrbahn musste gesperrt werden. Da die Gefahr bestand, dass der Jungbulle über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn gelangen könnte, wurde auch dort der Verkehr angehalten.
Schlussendlich entschieden sich die Beamten für eine drastische Maßnahme – das Tier wurde durch mehrere Schüsse eines Polizisten getötet. Anschließend wurde der Büffel von der Fahrbahn geborgen. Der zweite Wasserbüffel, der sich noch im Anhänger befand, wurde umgeladen.
Besonders brisant: Auch an einem Auto eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers als auch an einem Streifenwagen wurden Einschusslöcher entdeckt. Diese dürften auf die Schussabgabe der Polizei zurückzuführen sein. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.