Bergrettung gefordert

Alarm wegen Gebetsfahnen – zwei Helis im Sucheinsatz

Gleich mehrfach waren die Bergretter der Ortsstelle Reichenau am Wochenende gefordert – darunter war auch ein vermuteter Absturz.
Erich Wessely
08.03.2026, 19:36
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Für die Bergretter der Ortsstelle Reichenau an der Rax war dieses Einsatzjahr bisher verhältnismäßig ruhig – bis einschließlich 5. März war nur ein einziger, kleinerer Einsatz zu verzeichnen. Doch dieses Wochenende waren die Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Reichenau gleich mehrfach gefordert.

Neben einem Erste Hilfe-Kurs am Samstag und der jährlichen Winterübung am Sonntag standen auch drei Einsätze auf dem Programm.

Junges Paar unterschätzte Schneelage

Den Auftakt bildete eine Hubschrauberbergung durch die Libelle am Freitag. Ein junges Paar war über den Rudolfsteig auf die Rax aufgestiegen und hatte dabei offenbar die Schneelage unterschätzt. Da beide völlig durchnässt waren und es für die Talfahrt mit der Seilbahn zu spät war, wählten sie um 16.30 Uhr im Bereich der Dirnbacherhütte den Notruf. Sie wurden von der Libelle (Polizeihubschrauber) ausgeflogen und am Sportplatz Hirschwang abgesetzt.

Am Samstag um 17.30 Uhr meldeten Wanderer einen vermuteten Absturz unterhalb des Preinerwandkreuzes. Sowohl die Libelle der Polizei als auch der Notarzthubschrauber C33 starteten einen Suchflug. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: Die vermeintlich abgestürzte Person entpuppte sich als Seil mit Gebetsfahnen, das sich vermutlich durch starken Wind vom Preinerwandkreuz gelöst hatte.

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Wanderer ins Tal gebracht

Am Sonntagabend um 16.30 Uhr ging erneut eine Alarmierung ein – ein 55-jähriger Mann befand sich in unmittelbarer Nähe der Kienthalerhütte (Schneeberg) und konnte aufgrund von Muskelkrämpfen nicht mehr ins Tal absteigen. Eine Mannschaft rückte mit dem Bergrettungsfahrzeug aus und brachte den erschöpften Wanderer ins Tal.

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