Am Tag nach dem veröffentlichte die Wiener Polizei die Einsatzbilanz. Es gab eine Festnahme.
28.600 Zuschauer kamen am Samstag ins Ernst-Happel-Stadion. Die hohen Sicherheitsvorkehrungen machten sich aber vor allem beim Eingang ins Pressezentrum sowie in den VIP-Klub bemerkbar, wo sogar Metalldetektoren zum Einsatz kamen. Bei den Eingängen für die restlichen Stadionbesucher fanden die üblichen Kontrollen mit Abtasten statt.
So gelang es einigen albanischen Fans verbotene Gegenstände ins Stadion mitzunehmen. Vom Auswärtssektor wurden mehrere Böller auf die Laufbahn geworfen. Verletzt wurde zum Glück niemand, aber der Werfer - ein Albanien-Fan - identifiziert und festgenommen. Außerdem wurde im Albanien-Sektor auch mit Schiedsrichterpfeiferln gepfiffen und dadurch das Spiel gestört. Auch die Besänftigungsversuche von Albanien-Kapitän und Lorik Cana und Lautsprecherdurchsagen halfen nichts.
Leider wurde das Freundschaftsspiel auch für politische Zwecke missbraucht - ein Fan hatte eine ins Stadion geschmuggelt. Eigentlich schade, denn die meisten der rund 10.000 Albanien-Fans sorgten für sensationelle Stimmung und sangen über weite Strecken die ÖFB-Fans an die Wand.