Mit einem 2:1-Heimerfolg über den SV Grödig zog die Wiener Austria am Samstagabend mit Red Bull Salzburg gleich. Die Veilchen kontrollierten die Partie lange, lagen nach einem Doppelpack von Alexander Gorgon klar in Front, versäumten es aber, nachzulegen. Nach dem Anschlusstreffer gelang den Salzburgern wenig. Für die Veilchen war es der dritte Liga-Sioeg in Folge - Das gelang erstmals seit knapp zwei Jahren.
Mit einem 2:1-Heimerfolg über den SV Grödig zog die Wiener Austria am Samstagabend mit Red Bull Salzburg gleich. Die Veilchen kontrollierten die Partie lange, lagen nach einem Doppelpack von Alexander Gorgon klar in Front, versäumten es aber, nachzulegen. Nach dem Anschlusstreffer gelang den Salzburgern wenig. Für die Veilchen war es der dritte Liga-Sieg in Folge - Das gelang erstmals seit knapp zwei Jahren.
Im Vergleich zum knappen 2:1-Auswärtserfolg beim SCR Altach vor der nahm Austria Wien-Coach Thorsten Fink keine Änderung in der Startformation vor. Vance Shikov bekam erneut den Vorzug in der Innenverteidigung genauso wie Roi Kehat im zentralen Mittelfeld und Philipp Zulechner als Solospitze. Bei der Gästen aus Grödig rückte Daniel Schütz zurück in die Startformation.
Gegen die aggressiv eingestellten Salzburger, die den Raum eng machten, gegen den Spielaufbau der Veilchen anpressten, taten sich die Wiener schwer. Gefahr erzeugten die Veilchen erst in der zehnten Spielminute, als Grödig-Keeper Rene Swete unmotiviert Richtung Outlinie herauskam, die Flanke von Christoph Martschinko aber nicht verhindern konnte. Den gefährlichen Abschluss von Alexander Gorgon musste Matthias Maak von der Linie kratzen.
Gorgon-Doppelpack vor der Pause
Nachdem das spielerische Übergewicht der Austria immer größer geworden war, folgte in der 20. Spielminute der hochverdiente Führungstreffer. Allerdings unter kräftiger Mithilfe des Grödiger Schlussmanns. Nach einer Traumkombination über Grünwald und Kayode, der mit einem Fersler ablegte, netzte Gorgon ein. Swete rutschte die Kugel dabei unter den Armen durch und kullerte ins Tor.
Nach einer halben Stunde wurden auch die Gäste offensiv gefährlich. Benjamin Sulimani scheiterte zuerst mit einem zu hoch angetragenen Freistoß (32.) und kurz drauf mit einem Abschluss, der knapp über die Latte strich (34.). Im Gegenzug fehlten Grünwald nach einem Querpass von Lary Kayode nur Zentimeter zum 2:0 (35.). Doch in der 43. Minute war der Ball dann im Netz. Nach Martschinko-Maßflanke netzte Gorgon per Kopf zum Doppelpack ein.
Später Anschlusstreffer der Grödiger
Kurz nach Wiederbeginn stürmte der Grödiger Benjamin Sulimani allein auf Austria-Keeper Robert Almer zu, netzte mit einem Schupfer ein, doch bereits zuvor hatte Referee Andreas Kohlegger zurecht auf Abseits entschieden (50.). Im Gegenzug knallte der zur Pause eingetauschte Richard Windbichler einen zu kurz abgewehrten Eckball auf die Tribüne. Mit einem direkten Freistoß aus gut 30 Metern erzeugte der Doppeltorschütze genauso viel Gefahr (55.).
Die Veilchen machten weiter Druck. Bei einem Freistoß von Raphael Holzhauser hatte Lary Kayode den dritten Treffer vor Augen, köpfte aber am kurzen Eck vorbei (60.). Danach setzten die Wiener noch mehr auf Ballbesitz, ließen Ball und Gegner laufen. Das wäre beinahe in der 68. Minute bestraft worden, als Austria-Keeper Almer zu weit aus seinem Kasten kam, es Sandro Djuric mit einem langen Heber versuchte. Doch Lukas Rotpuller konnte klären.
Die Passivität der Veilchen im Angriffsspiel rächte sich in der 77. Spielminute, als die Salzburger durch einen Gewaltschuss von Sandro Djuric aus 25 Metern noch einmal verkürzten. Der Ausgleichstreffer gelang den Grödigern allerdings nicht mehr. Die Salzburger kamen zu keinen Torchancen mehr. Die Veilchen verteidigten jetzt offensiver, beschäftigten so die Grödiger Hintermannschaft bis zum Schlusspfiff. Damit feierten die Veilchen erstmals seit knapp zwei Jahren drei Liga-Siege in Serie.
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