Der algerische Internet-Star Rifka sorgte bei Österreichs WM-Wunder gegen Algerien für komplett kuriose Szenen und große Irritation im Netz. Der Fußball-Fan mit sechs Millionen Followern auf Instagram streamte das 3:3 auf seinem Kanal und war beim Stand von 2:2 mit dem Remis sichtlich zufrieden. Dann wurde es aber richtig bizarr.
Als Superstar Riyad Mahrez das vermeintliche Siegtor erzielte, wütete der Content Creator plötzlich vor seinem Millionenpublikum. "Warum Mahrez, warum?", schrie der Streamer in die Kamera und verstand die Welt nicht mehr.
Beim Ausgleich durch Kalajdzic wurde es dann sogar noch skurriler. Beim 3:3 fiel dem algerischen Nobel-Fan sichtlich ein Stein vom Herzen – er jubelte, als hätte sein Nationalteam getroffen. Der Clip wurde im Internet schnell zum Hit und sammelte nur nach wenigen Stunden mehr als acht Millionen Aufrufe und 300.000 Likes.
Hintergrund für die bizarren Szenen ist die Konstellation für die K.o.-Phase. Hätte Algerien gegen das ÖFB-Team gewonnen, wären die Nordafrikaner als Gruppenzweiter im Sechzehntelfinale auf den amtierenden Europameister Spanien getroffen.
Weil aber 2,05-Meter-Stürmer Kalajdzic die Mannschaft von Ralf Rangnick in Minute sechs der Nachspielzeit vor dem WM-Aus rettete und zum 3:3 einköpfte, behielt das ÖFB-Team den zweiten Platz hinter Argentinien und spielen nun gegen Spanien.
Und Algerien? Die qualifizierten sich mit vier Punkten als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls für die K.o.-Phase und jubelten über das vermeintlich „einfachere” Los. Im Sechzehntelfinale wartet im Vergleich zu Spanien nämlich eine vergleichsweise machbare Aufgabe: die Schweiz.