Der 30-Jährige steht im Verdacht, Montagnachmittag zwei Verkehrsunfälle verursacht und in beiden Fällen Fahrerflucht begangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann gegen 15.15 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit in der Stephanie-Endres-Straße nahe dem Ernst-Happel-Stadion unterwegs gewesen sein, als er beim Überholen einen E-Scooter-Lenker touchierte, der dadurch zu Sturz kam.
Der Pkw-Lenker brauste danach einfach in Richtung Marathonweg davon, bretterte dabei über die baulich getrennte Fahrbahn für Omnibusse und kollidierte frontal mit einem Linienbus.
Aufgrund der starken Beschädigungen blieb der Wagen fahruntüchtig auf der Fahrbahn stehen. Der Unfalllenker, der sich selbst Verletzungen zugezogen hatte, versuchte daraufhin zusammen mit drei weiteren Insassen zu Fuß zu flüchten. Er kam er nicht weit. Aufmerksame Passanten stoppten ihn, hielten ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte fest.
Im Zuge der Sachverhaltsklärung zeigte sich der Tatverdächtige gegenüber den einschreitenden Beamten aggressiv. Er beschimpfte und bespuckte die Polizisten und schlug einem Beamten der Bereitschaftseinheit Wien ins Gesicht.
Der 30-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. In weiterer Folge wurde bei ihm eine Alkoholisierung von über 1,8 Promille festgestellt, der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen.
Sowohl umgerempelte E-Scooter-Lenker (18) als auch der Buslenker (31) erlitten leichte Verletzungen und wurden durch einen Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt.
Der Buslenker und der Unfalllenker mussten zur weiteren Abklärung und Behandlung ihrer Verletzungen in ein Spital gebracht werden.
Den 30-jährige Afghanen erwartet nun ein wahrer Anzeigenhagel:
Dazu kommen Verstöße gegen weitere verkehrsrechtliche Bestimmungen.