Was als romantisches Treffen begann, endete für eine 24-Jährige mit Schock und Ärger. Die Frau hatte sich nach dem Austausch einiger persönlicher Nachrichten mit einem gleichaltrigen Mann zu einem nächtlichen Spaziergang in Wien-Favoriten verabredet.
Wie die Wiener Polizei "Heute" mitteilte, lernten sich Opfer und Tatverdächtiger über Snapchat kennen und trafen sich in der Nacht auf Sonntag zu einem Spaziergang. Als der Mann die Frau anschließend zu sich nach Hause einlud und sie ablehnte, nahm das Rendezvous eine dramatische Wendung.
Der 24-jährige Syrier soll die Frau am Sonntag gegen 3.10 Uhr am Arm gepackt und zu Boden gestoßen haben. Anschließend raubte er ihr das iPhone sowie rund 200 Euro Bargeld und flüchtete, heißt es von der Polizei. Das Opfer blieb geschockt zurück. Eine Passantin fand sie auf der Straße sitzend vor und wählte den Notruf.
Doch der mutmaßliche Räuber hatte nicht mit der Ortungsfunktion des Smartphones gerechnet. Das gestohlene iPhone konnte am Margaretengürtel geortet werden. Dort nahmen Polizisten den Verdächtigen am Sonntag um 4.10 Uhr, also nur eine Stunde nach der Tat, fest.
Wie die Polizei "Heute" weiter mitteilte, versuchte der Mann bei seiner Festnahme noch, Beweismittel zu vernichten: Er warf das gestohlene iPhone auf den Boden. Das Handy wurde dabei beschädigt. Die rund 200 Euro Bargeld hatte der Verdächtige zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei sich.
Laut Polizei wurde der 24-Jährige vorläufig festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.