Von acht auf null in drei Turniertagen: So lautet die ernüchternde Bilanz der Österreicher beim neuen Challenger Turnier in Tulln an der Donau. Acht heimische Asse hatten es am Montag in den Hauptbewerb geschafft, drei zogen ins Achtelfinale ein und zwei ins Viertelfinale. Dort war am Donnerstag nun auch für die beiden verbliebenen Spieler Endstation.
Die heimische Überraschung des Turniers, der 20-jährige Grazer Filip Misolic, lieferte sich mit dem erfahrenen Franzosen Hugo Gaston einen Kampf über drei Sätze, musste sich aber schließlich mit 0:6, 6:2 und 3:6 geschlagen geben. Auch für den als Nummer 7 gesetzten Dennis Novak setzte es eine Pleite. Der Niederösterreicher verlor gegen den Tscheche Jiri Vesely glatt mit 3:6 und 3:6 in zwei Sätzen.
Nachdem auch im Doppel am Mittwoch schon alle Österreicher ausgeschieden waren, geht das weitere Turnier nun ohne Lokalmatadore über die Bühne. Aus patriotischer Sicht sicher ein Wermutstropfen für das ansonsten gelungene Turnier. Bis zum Finale am Sonntag sagt die Wetterprognose nämlich Sonnenschein und damit perfekte Bedingungen an.