Finanz‑Causen 2025

Alle staunen: Arbeitslos und trotzdem 5.000 Euro netto

Arbeitslos, jung oder Mitte 50 – und trotzdem reich: Diese Finanz-Causen aus 2025 sorgten für Staunen und Ungläubigkeit.
Rene Findenig
26.12.2025, 06:30
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Es klingt wie eine Schlagzeile aus dem Paralleluniversum und war eine der Storys des Jahres 2025: Eine 27-jährige Frau ist offiziell arbeitslos – und kommt trotzdem auf ein Netto-Monatseinkommen von 2.518 Euro. Wie kann das sein? Wer jetzt denkt, das ist ein Tippfehler, liegt falsch. Die junge Frau kombiniert clever Arbeitslosengeld, Abfindungen aus früheren Jobs, Dividenden aus kleinen Aktienbeteiligungen und Zuschüsse aus einer Weiterbildung. Und siehe da: Aus der Summe ergibt sich ein erstaunlich komfortables Budget.

Doch der Höhepunkt: Trotz scheinbar geringer Arbeit konnte sie monatlich rund 1.050 Euro zurücklegen. Ein Betrag, der selbst so manchen Vollzeitangestellten neidisch machen würde. "Ich wollte einfach finanziell unabhängig sein und für die Zukunft vorsorgen", sagt sie in einem Video-Interview mit "Finanzfluss". Mit ihrer Strategie zeigt sie, dass man auch in ungewöhnlichen Lebenslagen clever wirtschaften kann. Miete, Strom, Lebenshaltung – alles wurde optimiert, das restliche Geld landet in Sparplänen und kleinen Investitionen.

Kostenlose Finanzbildung

Der deutsche YouTube- und Twitch-Kanal "Finanzfluss" (finanzfluss.de) hat sich dem Auftrag verschrieben, Finanzbildung an die Interessierten zu vermitteln. Mittlerweile ist das Vorhaben des Gründers und ehemaligen Analysten einer Investmentbank, Thomas Kehl, zu einem der größten Finanzkanäle im deutschsprachigen Raum angewachsen. Die Inhalte, die kostenlos Hilfe zur finanziellen Selbsthilfe leisten sollen, kommen bei Zehntausenden Nutzern großartig an.

In Social Media und Finanzforen löste die Geschichte einen regelrechten Sturm aus. Viele staunten, wie Arbeitslosigkeit und finanzielle Sicherheit Hand in Hand gehen können. Für viele junge Menschen scheint die Botschaft klar: Es ist möglich, auch mit wenig oder unregelmäßigem Einkommen solide finanziell vorzusorgen – wenn man clever plant und seine Ressourcen geschickt einsetzt.

52 und arbeitslos – aber 5.090 Euro pro Monat

Noch verblüffender wirkt die Geschichte eines 52-jährigen Deutschen, der ebenfalls offiziell arbeitslos ist – und dennoch ein Monatsbudget von 5.090 Euro vorweisen kann. Man könnte meinen, es handelt sich um einen Manager oder Geschäftsführer, der sich einen plötzlichen Luxusurlaub leistet. Aber die Realität ist eine andere: Es ist die Kombination aus mehreren Einkommensquellen, die den ungewöhnlichen Wohlstand ermöglichen.

Zu seinen Einnahmen zählen unter anderem ein Teilzeitjob der Frau, Erwerbsminderungsrente, Kindergeld, Arbeitslosengeld und Einnahmen aus Immobilienvermietung. Besonders überraschend: Die Familie lebt in einer eigenen Wohnung, wodurch Mietkosten wegfallen und das Haushaltsbudget erheblich entlastet wird. Die Finanzwelt ist hier plötzlich weniger schwarz-weiß – Arbeitslosigkeit muss längst nicht Armut bedeuten, solange andere Einkommensquellen clever genutzt werden.

Die Resonanz auf seine Offenlegung war groß. Viele kommentierten, dass diese Summen einem normalen Vollzeitjob deutlich überlegen sind. Für die Boulevardwelt ist dies natürlich Stoff für Schlagzeilen: Arbeitslos und trotzdem reich, das zieht Aufmerksamkeit. Doch hinter der Sensation steckt eine durchaus ernsthafte Botschaft: Finanzielle Intelligenz, Diversifikation und geschicktes Haushalten können Menschen auch in schwierigen Lebenslagen ein komfortables Leben ermöglichen.

Junger Wiener spart 1.700 Euro im Monat

Und dann gibt es da noch den jungen Wiener, der das Bild komplett verändert: Mit 29 Jahren ist er bereits finanziell frei – zumindest fast. Als Jurist mit einem soliden Gehalt und cleveren Investitionen spart er jeden Monat rund 1.700 Euro. Ein beachtlicher Betrag, der ihn in wenigen Jahren in die absolute finanzielle Unabhängigkeit führen könnte.

Der 29-Jährige legt großen Wert auf Investments in ETFs und eine ausgewogene Portfolio-Strategie. Sein Depot beträgt aktuell etwa 167.642 Euro, dazu kommen regelmäßige Dividenden und die monatlichen Sparraten. Selbst nach Abzug aller Fixkosten bleibt genug Geld, um flexibel zu agieren – sei es für Freizeit, Reisen oder zusätzliche Investitionen. Sein Konzept ist einfach, aber effektiv: Disziplin beim Sparen, kluge Investitionen und langfristige Planung.

Trotzdem warnt er vor Risiken: Einzelaktien im IT-Sektor seien sehr volatil. Diversifikation sei entscheidend, um das Risiko zu minimieren. Experten bestätigen, dass solche Strategien realistisch funktionieren – allerdings nur, wenn man konsequent bleibt und sich langfristig an die Regeln hält. Für junge Menschen ist die Geschichte ein Lehrstück: Früh anfangen, regelmäßig sparen und intelligent investieren, dann ist finanzielle Freiheit kein Traum, sondern eine realistische Möglichkeit.

Was auf den ersten Blick absurd wirkt, zeigt ein klares Muster: Finanzielle Sicherheit ist nicht nur eine Frage des Jobs, sondern auch des cleveren Umgangs mit Geld. Ob Arbeitslosigkeit oder junges Alter – wer strategisch spart, investiert und verschiedene Einkommensquellen clever kombiniert, kann trotz widriger Umstände in wenigen Jahren ein bemerkenswertes Geldpolster aufbauen.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 26.12.2025, 06:30
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