Baustelle schreitet voran

Alles anders am Landl – neue Eingänge, aber alte Sessel

Der Umbau am Wiener Landl nimmt Formen an. In Kürze kommen zwei neue Eingänge hinzu. Der Schwurgerichtssaal wird indes nun "auf alt" hergerichtet.
Wien Heute
12.02.2026, 13:16
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Wer dieser Tage am Wiener Landesgericht und in der Justizanstalt Josefstadt zu tun hat, sieht vor lauter Baustelle das Gebäude kaum. Parallel zum U5-Ausbau wird bekanntlich auch das Graue Haus großräumig saniert und drinnen endlich auf Vordermann gebracht – Gerüste, Sperren, Umleitungen stehen an der Tagesordnung.

Doch schon bald sollen zumindest im Gebäude (fast) alle Verhandlungssäle einsatzbereit sein. Während diese zuletzt mühevoll und von massivem Baulärm begleitet von antiker Holzoptik auf reinweiß modernisiert wurden, baut man den altehrwürdigen Schwurgerichtssaal (bekannt aus Bawag- oder Buwog-Verfahren) derzeit wieder in einen "denkmalgeschützten Ursprungszustand" zurück – mit historischer Bestuhlung aus Holz versteht sich, aber mit Elektrik am neuesten Stand.

Die ehemalige Justizministerin Alma Zadic (Grüne) brachte den Umbau auf den Weg.
Helmut Graf

Der Eingang für Prozessbeteiligte bleibt freilich die Schleuse in der Wickenburggasse 22: Aber aufgepasst: Die Justizanstalt Josefstadt informiert jetzt auf ihrer Homepage, dass ab 23. Februar 2026 alle Häftlings-Besuche und neue Häftlinge nur noch über den neuen Zugang über die Wickenburggasse 18-20 ins Gebäude kommen. Dort entstand über die letzten Monate ein modernes Eingangsportal mit mehreren Schleusen und Fingerabdruckabnahme-Geräten.

Der früher dafür vorgesehene Landl-Eingang "vorne" in der Landesgerichtsstraße 11 wird ab dann geschlossen und ist vorübergehend nur noch Mitarbeitern vorbehalten, bis die Baustelle auch diesen Teil des Gebäudes erreicht und der Eingang ganz wegkommen soll. Von der Baustelle geplagte Mitarbeiter müssen dann über eine Garage umgeleitet werden, hört man. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wichtig für alle Anwälte: Ab 23. Februar müssen auch die Juristen über die neue Schleuse "hinten" in der Wickenburggasse ihre Untersuchungshäftlinge besuchen. Zeitgleich bekommt das Service-Center einen neuen Standort und wird künftig über den zweiten neuen Eingang auf der Alser Straße 7 erreichbar sein.

Noch etwas: Am Freitag, den 20.2. und am Sonntag, den 22.2. 2026 findet "aus organisatorischen Gründen" gar kein Besuch statt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.02.2026, 13:30, 12.02.2026, 13:16
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