Alles neu? Formel 1 plant die Qualifying-Revolution

Wie kommt mehr Spannung in die PS-Königsklasse? Die Formel-1-Bosse wollen das Qualifying revolutionieren und damit das Feld kräftig durchmischen.
Wie sieht die Startaufstellung für einen Grand Prix aus? Im Regelfall ist die Antwort klar: Mercedes auf Platz eins und zwei, dahinter die Ferraris, dahinter die Red-Bull-Boliden. Hin und wieder gibt es natürlich kleinere Änderungen, aber die Top sechs sind oft eine klare Sache. Das soll sich bald ändern, zumindest wenn es nach den Formel-1-Bossen geht.

Aus drei mach vier



Die wollen nämlich das Qualifying revolutionieren und damit das Feld kräftig durchmischen. Überlegt wird, in Zukunft vier statt drei Durchgänge durchzuführen. In den ersten drei Abschnitten sollen jeweils nur vier Piloten ausscheiden, im vierten Durchgang kämpften acht Boliden um die Pole-Position. So soll der Wettkampf erhöht und die Chancen eines "Exoten" auf den ersten Startplatz erhöht werden. Außerdem soll es mehr Spannung geben, indem die Pausen zwischen den Durchgängen verkürzt werden.

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"Ich denke, das ist eine ziemlich gute Idee, aber es ist nicht meine Entscheidung", meint Renndiretor Charlie Whiting. Sollte es zu einer Änderung kommen, müsste auch die Reifen-Frage neu diskutiert werden. In Sotschi hatten fünf Piloten auf eine gezeitete Runde im zweiten Qualifying-Durchgang verzichtet, um die Pneus für das Rennen zu schonen. (heute.at)

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