Wer in Wien mit Öffis unterwegs ist, muss sich ab sofort an neue Bezeichnungen gewöhnen: 37 Straßenbahn- und Bushaltestellen tragen seit Montag einen anderen Namen. Die Wiener Linien haben mehrere Stationen umbenannt, gekürzt oder neu bezeichnet – mit dem Ziel, die Orientierung für Fahrgäste zu verbessern.
Betroffen sind Haltestellen unterschiedlicher Linien. So heißt die Station "Westbahnstraße, Neubaugasse" der Linie 49 nun "Siebensterngasse". Bei der Linie 2 wurde aus "Neulerchenfelder Straße, Brunnengasse" der neue Name "Brunnenmarkt". Auch bei der Linie 47A gibt es eine Änderung: Die bisherige Haltestelle "Hochsatzengasse" wird künftig als "Linzer Straße, Hochsatzengasse" geführt.
Für die Wiener Linien sind derartige Umbenennungen nichts Ungewöhnliches. Solche Anpassungen würden laufend erfolgen, diesmal jedoch gebündelt mit Stichtag 2. Februar. Zu den Kosten der Änderungen machte das Unternehmen gegenüber dem ORF Wien keine Angaben. Fahrpläne müssten ohnehin regelmäßig überarbeitet werden – etwa dann, wenn neue Stationen hinzukommen, wie zuletzt bei der U2.
Hintergrund der neuen Bezeichnungen ist laut den Wiener Linien der Wunsch nach mehr Übersicht. Einige Haltestellen hätten bisher sehr lange oder einander stark ähnelnde Namen getragen. Das könne im Alltag zu Verwirrung führen – genau das soll mit den neuen Bezeichnungen vermieden werden.