Alonso sorgt mit Aussage über Testunfall für Verwirrung

Bild: GEPA pictures/ XPB Images
Fernando Alonso ist nach seinem schweren Unfall bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona wieder fit und geht beim Grand Prix von Malaysia (Sonntag, 9 Uhr) an den Start. Für Aufregung sorgte er aber bereits bei der Pressekonferenz am Donnerstag, indem er eine völlig andere Ursache für den Testunfall als der McLaren-Rennstall gab.
laut Auskunft des Teams, die den McLaren von der Strecke fegte und gegen eine Wand krachen ließ. Natürlich wollten die Journalisten vom Unfallpiloten bei dessen ersten offiziellen Auftritt nach dem Crash wissen, woran er sich erinnern könne. Überraschend viel und noch dazu nannte der Spanier Details, die erneut die offiziellen Aussagen seines Rennstalls in Frage stellen.

"Ich erinnere mich an ein Problem mit der Lenkung. Es fühlte sich an als würde sie blockieren. Jedenfalls war es kein Fahrfehler und ich bin auch nicht aufgrund von einer Windböe von der Bahn abgekommen", erklärte der Spanier bei der Donnerstags-Pressekonferenz in Malaysia. Laut dem Mann aus Oviedo könne die Telemetrie leider keine genaueren Angaben über den Unfallhergang machen, da an der Lenkung keine Sensoren installiert waren.

Erinnerungslücken vorhanden

Alonso erklärte zudem, dass er vor und während des Unfalls nicht bewusstlos war. "Ich erinnere mich nicht mehr an die Zeit von 14 bis 18 Uhr im Krankenhaus, aber das lag an der Medikation, die sie mir im Hubschrauber gegeben haben. Ich bin nicht 1995 aufgewacht, ich habe nicht Italienisch gesprochen, wie behauptet wird", stellte der McLaren-Pilot fest. "Es war eine normale Gehirnerschütterung."

musste.
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