Altachs Meisterparty und Vienna kurz vorm Abstieg

Bild: GEPA pictures

In der "Heute für Morgen" Ersten Liga steht die endgültige Titelentscheidung unmittelbar bevor. Leader SCR Altach braucht lediglich einen Punkt beim Auftaktspiel der 32. Runde Der Gegner SKN St. Pölten will die Vorarlberger Jubelfeiern verhindern und selbst noch Platz zwei erobern. Bei der Vienna stellt man sich bereits auf die Regionalliga ein.

In der "Heute für Morgen" Ersten Liga steht die endgültige Titelentscheidung unmittelbar bevor. Leader SCR Altach braucht lediglich einen Punkt beim Auftaktspiel der 32. Runde Der Gegner SKN St. Pölten will die Vorarlberger Jubelfeiern verhindern und selbst noch Platz zwei erobern. Bei der Vienna stellt man sich bereits auf die Regionalliga ein.

aufrecht erhalten. Es treffen zwei Teams in Topform aufeinander. St. Pölten ist seit zehn Heimspielen, die Gäste aus Vorarlberg seit neun Auswärtsspielen ungeschlagen.

Gegen die Niederösterreicher haben die Altacher in dieser Saison allerdings noch keine Punkte abgegeben. Ob das so bleibt, ist sich auch Altach-Coach Damir Canadi nicht sicher. Klar ist für ihn aber, dass die Titelentscheidung diese Woche fallen wird. "Ich bin mir sicher, dass wir diese Woche für die Entscheidung sorgen werden. Wenn nicht heute oder morgen, dann eben am Freitag. Wir werden aber am Montag alles in die Wagschale legen, um die Meisterschaft mit nach Altach bringen zu können."

Zweiter Matchball Parndorf

Sollten die Altacher aus St. Pölten keinen Punkt mitnehmen können, wäre der zweite Matchball gegen Parndorf am Freitag vor eigenem Publikum. Bei St. Pölten baut man auf den Heimvorteil: "In der NV Arena sind wir schon eine kleine Macht!", stellte Coach Gerald Baumgartner klar. Vorrang hat für die Niederösterreicher aber der Cup: "Wir müssen mit den Kräften schon ein wenig haushalten", gab der 49-Jährige, der die Freigabe für einen Wechsel nach Grödig vom Verein nicht bekam, zu. 

"Ein Erfolg gegen den neuen Erstliga-Meister wäre sicherlich auch gut fürs Selbstvertrauen", so Mirnel Sadovic zum bevorstehenden Duell. Altachs Verfolger Austria Lustenau hat ebenfalls keine leichte Aufgabe vor sich. Die Kolvidsson-Elf bekommt es mit dem SV Horn zu tin, der sich still und heimlich nach sechs Spielen ohne Niederlage auf den sechsten Tabellenrang vorarbeitete. Die Lustenauer Austria konnte nach einer Pleite gegen St. Pölten zuletzt zwei Siege feiern.

Vienna hat resigniert

Im Kampf um den Klassenerhalt hat die Vienna bereits resigniert. Nach einer fünfstündigen Krisensitzung am Sonntag wurde der Fahrplan in die Regionalliga, der nur noch in den kühnsten Träumen der blau-gelben Fans zu verhindern ist, besprochen. Gerüchte über die Ablöse des Präsidenten Herbert Dvoracek wurden danach zurückgewiesen. Der Präsident bleibt, möchte die Last aber auf mehrere Personen verteilen. 

Für die Regionalliga soll ein Budget von 500.000 Euro aufgestellt werden - auch wenn der Hauptsponsor "PayLife" abspringt. Der sofortige Wiederaufstieg ist allerdings kein realistisches Ziel. Die Döblinger wollen sich im gesicherten Mittelfeld etablieren. Am Dienstag trifft die Posch-Elf auf der Erste Liga-Abschiedstour auf den FC Liefering. Die Döblinger könnten dabei drei Punkte nach Wien mitnehmen, ist Liefering doch der einzige Verein, gegen den die Vienna bislang nicht verlor. 

Kampf um den Klassenerhalt

Im Kampf um den sicheren Klassenerhalt empfängt SC/ESV Parndorf den SV Kapfenberg, und im direkten Duell um Platz sieben treffen TSV Hartberg und die "Unentschieden-Kaiser" SV Mattersburg aufeinander. 

Spielplan der "Heute für Morgen" Ersten Liga, 32. Runde

Montag, 28. April 2014

SKN St. Pölten - SCR Altach 18.30 Uhr

Dienstag, 29. April 2014

FC Liefering - First Vienna FC 18.30 Uhr

Austria Lustenau - SV Horn 18.30 Uhr

SC/ESV Parndorf - SV Kapfenberg 18.30 Uhr

TSV Hartberg - SV Mattersburg 18.30 Uhr

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