Drei Spiele sind in der italienischen Serie A noch zu spielen. Nach 35 Runden führt Juventus Turin die Tabelle mit drei Punkten vor dem AC Milan an. Nachdem die alte Dame in den letzten Jahren nichts mit dem Kampf um den begehrten Scudetto zu tun hatte - zweimal in Folge wurde man nur Siebenter - erfolgte im letzten Sommer die Renaissance.
Drei Spiele sind in der italienischen Serie A noch zu spielen. Nach 35 Runden führt Juventus Turin die Tabelle mit drei Punkten vor dem AC Milan an. Nachdem die „alte Dame“ in den letzten Jahren nichts mit dem Kampf um den begehrten „Scudetto“ zu tun hatte – zweimal in Folge wurde man nur Siebenter – erfolgte im letzten Sommer die Renaissance.
Antonio Conte, der selbst lange Jahre die Stiefel für die Bianconeri schnürte, beerbte Luigi Delneri als Cheftrainer, führte beim italienischen Rekordmeister eine neue Philosophie ein und transformierte Juventus zu einer Allround-Angriffsmacht. So verwarf er das starre und unkreative 4-4-2-System, an dem seine Vorgänger stur festhielten, und setzt vor allem auf Flexibilität und viel Ballbesitz.
Egal ob 4-3-3, 3-5-2 oder 4-2-3-1 seine Mannschaft ist immer auf den Gegner eingestellt – zum Beispiel beim 4:0-Kantersieg gegen die AS Roma. Gegen das 4-3-1-2-System, das Luis Enrique in der Hauptstadt spielen lässt und sich durch ein kompaktes Zentrum charakterisiert, bot er seine Elf im 3-5-2 auf. Die Folge: Gegen die beiden Spitzen der Roma hatte man trotz Dreierkette Überzahl und auch das Mittelfeld wurde zur eigenen Gunst überladen.
Genau dieses Mittelfeld hat sich unter Conte als Kernstück des Erfolgs herausgestellt. Mit Arturo Vidal und Claudio Marchisio verfügt man über zwei sehr dynamische Spieler, die mit ihren schwer aufzunehmende und durchbrechende Schattenläufen immer wieder Räume öffnen und ihren Mitspielern Platz verschaffen.
Darüber hinaus strahlen der chilenische und der italienische Nationalspieler auch Torgefahr aus. Vidal hält aktuell bei sieben Ligatoren, Marchisio traf sogar achtmal. Das Herz des Mittelfelds stellt aber Andrea Pirlo da. Mit ihm steht und fällt das Spiel seiner Mannschaft. Als tiefliegender Spielmacher dirigiert er die Offensive und setzt sie mit präzisen Vertikalpässen gefährlich ein.
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