Kurz vor Jahresende geht es in der Transferzeit der Regionalliga Ost eher gemächlich zu. Aufsteiger Donaufeld hat sich mit drei Kräften verstärkt, um den Klassenerhalt zu sichern, das burgenländische Sensationsteam aus Neusiedl musste etliche Spieler abgeben. Ein echter Transfer-Kracher war bislang nicht dabei.
Von vielen wird Donaufeld als Abstiegskandidat Nummer eins gesehen, doch die Jaschke-Elf hält sich tapfer im Mittelfeld. Damit dies auch so bleibt, schlugen die Floridsdorfer gleich dreimal auf dem Transfermarkt zu. Vom Bezirksrivalen und Erste Liga-Aufsteiger FAC wurden Lukas Haselsteiner und Karim Sallam geholt. Neue Impulse im Offensivspiel erhofft sich der Tabellen-Elfte von Rene Felix, der zuletzt vereinslos war.
Zu Beginn der Ostliga-Saison machte der SC NEusiedl sportlich Schlagzeilen, nun mit zahllosen Abgängen in der Wintertransferzeit. Gleich neun Spieler haben bislang den burgenländischen Regionalligisten verlassen. Prominente Abgänge sind Thomas Kreuzhuber, der nach Mattersburg wechselt und Philipp Steiner, den es zum FAC verschlagen hat. Den zahlreichen Abgängen stehen drei Neuzugänge gegenüber, darunter auch der Mattersburger Thomas Bartholomay.
"Große" üben sich in Zurückhaltung
Die Titel-Favoriten üben sich noch in Zurückhaltung. Der sanierte SC Ritzing hat noch nicht auf dem transfermarkt zugeschlagen, lediglich zwei Spieler abgegeben. Genauso wie die Vienna, die weiter dem jungen Stammpersonal vertraut. Somit bleibt wie es aussieht auch Andrej Lebedev auf der Hohen Warte. Für den Weißrussen wollen die Döblinger eine Ablöse kassieren.
Beim Sportklub ging es gegen Ende der Ostliga-Herbstmeisterschaft auf der Trainerbank turbulent zu. Kurt Jusits wurde entlassen, nach einem Intermezzo durch Sertan Günes, der als Spielertrainer fungierte, übernahm Johannes Uhlig auf der Trainerbank der Dornbacher. Bislang wurde lediglich der Zweier-Keeper Maximilian Friedl abgegeben.