Schummeln für Statistik

Amazon-Mitarbeiter tricksen bei KI-Nutzung

Bei Amazon sollen Entwickler das interne KI-Tool für unwichtige Aufgaben missbrauchen - nur um ihre Nutzungsstatistiken aufzubessern.
Technik Heute
16.05.2026, 19:52
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Beim Tech-Riesen Amazon läuft offenbar nicht alles rund mit der internen KI-Nutzung. Mitarbeiter sollen das firmeninterne Tool namens Meshclaw zunehmend dafür nutzen, unwichtige Aufgaben zu automatisieren - nicht um effizienter zu arbeiten, sondern um ihre eigenen Kennzahlen aufzuhübschen.

Mit Meshclaw lassen sich KI-Agenten erstellen, die etwa E-Mails bearbeiten, mit Slack interagieren oder einfache Arbeitsaufgaben automatisiert erledigen können.

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Wie computerwoche.de unter Berufung auf die Financial Times berichtet, ist bei Amazon dadurch eine Kultur entstanden, in der die Nutzung der KI-Tools maximiert wird, anstatt sie gezielt und sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig gibt es Bedenken wegen möglicher Sicherheitsrisiken und fehlerhafter Ergebnisse.

80 Prozent müssen KI nutzen

Der Hintergrund: Amazon hat vorgegeben, dass mehr als 80 Prozent der Entwickler wöchentlich KI einsetzen sollen. Zudem misst und veröffentlicht der Konzern intern Statistiken zur KI-Nutzung und zum Verbrauch von sogenannten Tokens.

Offiziell heißt es zwar bei Amazon, diese Zahlen dienten nicht zur Leistungsbewertung. Doch einige Entwickler haben daran offenbar ihre Zweifel - und versuchen, ihre Statistiken mit Tricks zu verbessern.

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