Die kleinen Insekten sind ständig auf Nahrungssuche und werden von zucker- sowie eiweißhaltigen Lebensmitteln magisch angezogen. Bevor du zu Insektengift greifst, solltest du aber unbedingt eines der vielen Hausmittel ausprobieren.
Chemische Bekämpfungsmittel können nämlich nicht nur den Ameisen, sondern auch Menschen und der Umwelt schaden.
Wie 24garten.de unter Berufung auf die Verbraucherzentrale berichtet, rät diese sogar ausdrücklich von chemischen Ameisenbekämpfungsmitteln ab.
Lavendel, Zimt, Nelken oder Zitronenschalen auf der Ameisenstraße oder vor Zugängen auslegen – der intensive Geruch stört den Orientierungssinn der Ameisen. Auch eine Essig-Wasser-Mischung im Verhältnis 1:1 direkt auf die Ameisenstraße gesprüht, unterbricht die Duftspur.
Ein Kreidestrich ist ebenfalls wirksam: Er stört die Duftspur der Ameisen und ist für sie unangenehm zu überqueren. Einfach eine Linie über die Laufwege oder vor Hauseingängen ziehen.
Kieselgur (ein natürliches Pulver) wirkt, indem es den Panzer der Ameisen verletzt und sie austrocknen lässt. Sparsam in Ritzen und auf Laufwegen streuen, aber nicht einatmen und von Kindern sowie Haustieren fernhalten.
Das Umweltbundesamt empfiehlt, Nahrungsmittel nicht frei zugänglich zu lassen. Halte die Küche sauber, entferne Krümel und Speisereste sofort und bewahre Vorräte in fest verschließbaren Behältern auf.
Das gilt auch für den Kühlschrank, denn dessen Dichtungen stellen für die kleinen Tiere oft kein Hindernis dar. Bei neu gekauften Topfpflanzen solltest du den Wurzelballen kontrollieren – dort verstecken sich gerne Ameisen.