Ein neues Kapitel beim Ö3-Weihnachtswunder beginnt. Erstmals steht Andi Knoll ohne seinen langjährigen Weggefährten Robert Kratky im Studio.
Der Radioveteran hatte vor wenigen Monaten seinen Ausstieg bekannt gegeben und seine Karriere als Radiomoderator beendet. Für Andi ist es damit ein Weihnachtswunder der besonderen Art.
2023 hatten die beiden Moderatoren den Spendenmarathon noch gemeinsam mit Gabi Hiller aus Bad Ischl bestritten. 120 Stunden lang moderierten sie aus dem gläsernen Studio und sammelten beeindruckende 5.239.214 Euro. 2024 übernahmen Tina Ritschl, Sylvia Graf und Philipp Hansa die Mikrofone. Heuer geht es wieder los: Von Freitag, 19. Dezember, bis 24. Dezember steht das Studio in Salzburg auf Sendung.
Im "Heute"-Talk spricht Knoll offen über die Abwesenheit seines langjährigen Wegbegleiters: "In der Theorie schwer vorstellbar, aber ich glaube, es wird gut gehen." Die neue Konstellation, mit Hansa und Ritschl, fühle sich anders an. "Es ist ein bisschen gemischter jetzt."
Besonders eines werde ihm fehlen: "Die Äquidistanz", die Kratky in all den Jahren ins Studio brachte. Er galt beim Weihnachtswunder stets als derjenige, der sich gegen den kitschigen Weihnachtswahnsinn stemmte. Doch überraschenderweise liebt er das Fest privat sehr. "Er sagt mittlerweile, dass er das gespielt hat, er ist nicht so der 'Grantky'. Er liebt Weihnachten." Weiter erzählt er: "Er hat den größten Adventkranz, den ich jemals gesehen hab."
Die Rollenverteilung hat sich nicht viel verändert. Der 53-Jährige setzt wieder auf seine bekannten Weihnachtspullover. Die skeptische Rolle übernimmt nun Hansa. "Ich bin nicht ganz so euphorisch, wie die anderen."