Andreas Müller will Niko Kranjcar nicht zu Rapid holen

Der SK Rapid sieht von einer Verpflichtung Niko Kranjcars ab. Zuletzt gab es zahlreiche Spekulationen, dass der 81-fache kroatische Nationalteamspieler zu den Wienern wechseln könnte.
Der sieht von einer Verpflichtung Niko Kranjcars ab. Zuletzt gab es zahlreiche Spekulationen, dass der 81-fache kroatische Nationalteamspieler zu den Wienern wechseln könnte.

Der 31-Jährige ist mit den Hütteldorfern stark verbunden, sein Vater Zlatko Kranjcar ist eine Rapid-Legende. Der Sohn absolvierte einen großen Teil seiner Jugendausbildung bei Rapid, ehe er in die weite Fußballwelt zog. Kranjcar spielte unter anderem in der Premier League (153 Einsätze). Seine letzte Station war Dinamo Kiew, jetzt ist der offensive Mittelfeldspieler vereinslos.

Kranjcar ließ immer wieder wissen, dass er einmal in seiner Karriere gerne für Rapid spielen würde. Jetzt wäre vielleicht die letzte Chance. "Niko würde sofort zu Rapid wechseln. Ganz ehrlich: Er würde es lieben", erklärte sein Berater Emil Zgur. Die meisten Fans des Rekordmeisters wären für eine Verpflichtung und machen dies in sozialen Netzwerken auch mit dem Hashtag #ComeHomeNiko publik.

Müller sagt Kranjcar ab

Rapid hat aber kein Interesse am Spielmacher. "Das ist wirklich nur reine Spekulation. Wir haben intern nicht darüber gesprochen. Wir wollen junge Spieler in einem gewissen Alter haben, die wir weiter voranbringen wollen, um später auch einen gewissen Marktwert mit diesen Spielern zu haben. Von daher haben wir darüber nicht nachgedacht", erklärte Rapid-Sportdirektor Andreas Müller gegenüber "Sky".

Viele sehen in Kranjcar einen Nachfolger für Kapitän Steffen Hofmann. "Durchaus, natürlich - er ist ein klasse Spieler. Trotzdem, wir wollen unsere Mannschaft in jenem Stil besetzen, wie wir es schon in der Vergangenheit gemacht haben. Deswegen denke ich nicht, dass es ein Thema sein wird", erteilte Müller dem Kroaten eine Absage.
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