Durch die Epstein-Enthüllungen rückt Andrew Mountbatten-Windsor (66) immer stärker in die Kritik. Jetzt meldet sich ein ehemaliger Weggefährte des Prinzen zu Wort - und berichtet Erschreckendes.
Simon Wilson war von 2001 bis 2005 stellvertretender britischer Botschafter in Bahrain. In dieser Zeit traf er Andrew, der damals als Handelsbeauftragter der Regierung tätig war, mehrfach.
Der frühere Diplomat verrät nun in der Sendung "60 Minutes Australia", wie unangenehm diese Begegnungen waren. "Eine Sache, die mir auffiel, war, dass seine Mitarbeiter offenbar panische Angst vor ihm hatten", erklärte Wilson.
Normalerweise seien die Mitarbeiter von Mitgliedern der Königsfamilie stolz auf ihre Positionen und freuten sich über Auslandsreisen. Bei Andrews Angestellten sei das anders gewesen.
"Man hatte wirklich den Eindruck, dass sie sich die ganze Zeit sehr unwohl fühlten, auf Eierschalen liefen, nichts falsch machen wollten", so Wilson weiter. Dieses Unbehagen habe sich auch auf die Botschaft übertragen.
Der Ex-Prinz soll auch auf Privatflügen bestanden haben und nur in den besten Hotels des Landes absteigen wollen - statt in den kostenlosen Botschaftsresidenzen. Es sei "von Anfang an schief" gelaufen, so der frühere Diplomat.
Wilson ist nicht der Erste, der sich über Andrews Verhalten beschwert. Immer wieder werden Vorwürfe laut, der Sohn der verstorbenen Queen habe sein Personal schlecht behandelt.