Angeblicher Koma-Patient beim Einkaufen erwischt

Weil er einem Prozess wegen schweren Betrugs entgehen wollte, gab ein Mann aus Wales vor, nach einem Unfall querschnittgelähmt und komatös zu sein. Seine Frau half ihm dabei. Der Schwindel kam ans Licht, nachdem eine Überwachungskamera den vermeintlichen Koma-Patienten beim Einkaufen im Supermarkt filmte.

Wie versucht wohl ein Betrüger am ehesten seinem Prozess wegen Betrug zu entgehen? Genau: durch Betrug. Alan Knight aus Südwales sah sich mit einer Anklage wegen schweren Betrugs konfrontiert. Er hatte seine Nachbarin, eine Pensionistin, die er eigentlich pflegen sollte, um mehr als 50.000 Euro betrogen.

Um der drohenden Verurteilung zu entgehen, täuschte er gemeinsam mit seiner Frau einen Unfall vor und spielte zwei Jahre lang einen Querschnittsgelähmten. Aufgrund einer Halswirbel-Verletzung würde er immer wieder zeitweise ins Koma fallen, behauptete er. Seine Frau gab an, für ihn zu sorgen und strich fleißig Pflegegeld und Sozialhilfe ein.

Nun flog der Schwindel auf, nachdem eine Überwachungskamera den vermeintlich Gelähmten dabei filmte, wie er beim Einkaufen entspannt durch einen Supermarkt schlendert. Nun konnte ihn nichts mehr vor dem Gerichtstermin bewahren, wo er sich geständig zeigte.

 

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