Anna Veith arbeitet nach ihrer weiten Operation im Knie schon wieder eifrig am Comeback. Im Gespräch mit der Krone gab die Salzburgerin Einblicke in ihren Trainingalltag: "Ich bin gut im Soll, sehr froh, dass ich die Operation gemacht habe und überzeugt, dass es wieder funktionieren kann. Aber es braucht sehr viel Geduld. Jeden Tag habe ich eine intensive Einheit und Therapie, meistens im Olympiazentrum Rif. Mehr geht noch nicht. Am Rad-Ergometer schaffe ich 125 Watt und in der Beinpresse 80 kg beidbeinig. Angefangen habe ich mit 30."
Veith verrät auch, wann sie wieder ins Schnee-Training einsteigen möchte: "Mein Ziel ist Ende Oktober. Ich muss dafür körperlich richtig fit sein. Der Weltcup-Auftakt in Sölden ist kein Ziel. Das ist unrealistisch."
"Der dritte Platz in Cortina hat der 27-Jährigen auf jeden Fall Auftrieb gegeben: "Das hat mich sehr motiviert, ich war ja nie schmerzfrei. Auf Dauer, wenn man nicht erfolgreich ist, frisst einen der Schmerz auf. Früher haben die vielen Erfolge alles überstrahlt. Das Ziel ist es wieder schmerzfrei zu sein. Olympia ist im Kopf und auch motivierend, aber da bin ich noch weit weg", so Veith weiter. (pip)