Anschober noch immer krank – wann er wieder zurückkommt

Rudolf Anschober
Rudolf AnschoberTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Seit Tagen sorgt der Gesundheitszustand von Rudolf Anschober für Diskussionen. Aus seinem Büro heißt es, er wird im Laufe der neuen Woche zurückkehren

Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist nach zurückliegenden Erkrankungen seit Dienstag erneut im Krankenstand. Der große Gipfel mit Experten und Opposition fand ohne ihn statt. Es sei "nichts Gröberes" und der Gesundheitsminister leide nicht an einer Corona-Infektion, war aus seinem Ministerium zu erfahren.

Anschober fiel bereits Anfang März mehrere Tage krankheitsbedingt aus, sprach damals offen von Überarbeitung und unterzog sich im Spital einem Gesundheits-Check.

U-Ausschuss-Termin abgesagt

Offen ist, wann genau Anschober wieder zurückkehrt. "Der Gesundheitsminister wird im Laufe der neuen Woche wieder zurück im Amt sein", heißt es aus seinem Büro gegenüber "Heute".

Am Montagnachmittag findet ein "kleiner U-Ausschuss" zu den Corona-Beschaffungen der Regierung statt. Diesen Auftritt hat Anschober bereits abgesagt. Er werde stattdessen am 27. April im kleinen U-Ausschuss Auskunft geben.

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Wie mehrere grüne Politiker bestätigten, leidet Anschober unter Kreislaufproblemen. Es habe dabei zwar Untersuchungen, aber keinen Aufenthalt im Krankenhaus gegeben, hieß es. Am Freitag tauchten plötzlich auch Rücktrittsgerüchte um den Minister auf. Bereits vor acht Jahren litt Anschober an einer Burnout-Erkrankung, die eine monatelange Auszeit zur Folge hatte.

Spekulationen um Gesundheitszustand

"Er hatte Kreislaufprobleme - mehr will ich aber nicht dazu sagen", erklärte Parteichef Werner Kogler. Seine Krankheit sei Privatsache. Einige Kollegen in der grünen Partei forderten jedoch, dass Anschober sagen müsse, was Sache ist.

Schließlich sei er eine politische Schlüsselfigur in der Corona-Bekämpfung und trägt enorme Verantwortung als Gesundheitsminister. Seine eigene Gesundheit ist da durchaus ein Faktor. Ein Grün-Mandatar erklärte im "Kurier": "Nach seiner Rückkehr muss er transparenter kommunizieren als bisher."

Aus Parteikreisen heißt es, er will nicht gehen und sei "mit Leib und Seele" Minister.

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