Anzeige gegen Profi-Radler nach Fast-Unglück mit Zug

Bild: imago sportfotodienst

Beim Radklassiker Paris-Roubaix wäre es am Sonntag fast zu einer Tragödie gekommen. Einige Fahrer entgingen nur knapp der Kollision mit einem herannahenden Zug. Jetzt gibt es eine Anzeige durch die französische Bahngesellschaft.

Beim wäre es am Sonntag fast zu einer Tragödie gekommen. Einige Fahrer entgingen nur knapp der Kollision mit einem herannahenden Zug. Jetzt gibt es eine Anzeige durch die französische Bahngesellschaft.

Das berüchtigte Ein-Tages-Rennen führte diesmal auch über einen Bahnübergang. Kurz nachdem die Spitzengruppe diesen überquert hatte, schlossen sich die Schranken. Obwohl Polizisten versuchten die Radler aufzuhalten, überquerten noch einige Athleten den Übergang, um keine Zeit zu verlieren. Sekunden später ratterte ein TGV vorbei.

"Millionen von Fernsehzuschauern wurden Zeugen dieser äußerst gravierenden Übertretung, die tragisch hätte enden können", verlautbarte die französische Bahn in einer Aussendung. Sie erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Statt ihr Leben zu riskieren hätten die Athleten besser warten sollen. Die Rennleitung war auf diesen Fall nämlich vorbereitet und hatte das Rennen kurz darauf neutralisiert, damit diejenigen, die brav gewartet hatten, keinen Nachteil hatten.

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