"Après-Ski wird es diesen Winter so nicht mehr geben"

Die Skiferien im österreichischen Ischgl werden diesen Winter anders ausfallen als bisher.
Die Skiferien im österreichischen Ischgl werden diesen Winter anders ausfallen als bisher.iStock
Maskenpflicht auf dem Sessellift und eingeschränkter Après-Ski: Die Skiferien in Ischgl werden diesen Winter anders ausfallen als bisher.

Der Skiort Ischgl im Tirol war in der Anfangsphase der Pandemie das Zentrum der Corona-Ausbreitung in Europa. Nun hat das Skigebiet Paznaun-Ischgl das Sicherheitskonzept für die kommende Saison vorgestellt. Das sind die wichtigsten Punkte:

1. Corona-Test

Alle Mitarbeiter müssen bei Saisonstart einen negativen Coronatest vorlegen. "Während der Saison bietet man den MitarbeiterInnen eine laufende Testmöglichkeit", heißt es in einer Mitteilung.

Ischgl ist unbestritten einer der Ausgangspuntke für die Verbreitung des Coronavirus in Österreich. Eines der Epizentren ist das Lokal "Kitzloch".
Ischgl ist unbestritten einer der Ausgangspuntke für die Verbreitung des Coronavirus in Österreich. Eines der Epizentren ist das Lokal "Kitzloch".picturedesk.com

Auch den Gästen wird ein Coronatest empfohlen. Wer keinen Test vorweisen kann, der nicht älter als 72 Stunden alt ist, hat die Möglichkeit, vor Ort sich testen zu lassen. Zudem werde beim Check-In Fieber gemessen.

2. Maskenpflicht

Die Skisportler müssen auf den Sesselbahnen- und Liften einen Mundschutz tragen. In weiteren gekennzeichneten Bereichen ist eine Maske obligatorisch. Den Mundschutz erhalten die Gäste beim Kauf eines Skipasses.

3. Einschränkung im Après-Ski

Die Partys in Ischgl werden "drastisch eingeschränkt". "Après-Ski- beispielsweise wird es in der bisherigen Form in diesem Winter so nicht mehr geben." Die konkreten Maßnahmen werden im Herbst kommuniziert.

Apres-Ski wird kommenden Winter anders aussehen, als zuletzt.
Apres-Ski wird kommenden Winter anders aussehen, als zuletzt.Picturedesk/APA

4. Sicherheitsabstand

Die Verantwortlichen versuchen größere Menschenansammlungen zu vermeiden. So sollen die Anstehbereiche so organisiert werden, dass keine eng zusammenstehende Personengruppen entstehen.

"Um die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu gewährleisten, werden wir – abhängig von der Auslastung – auch die Zutritte zu unseren Gastronomiebetrieben am Berg, die im Hinblick auf erforderliche Hygiene-Schutzmaßnahmen aktuell adaptiert werden, limitieren", heißt es. Die konkreten Schritte wurden aber noch nicht bekanntgegeben.

Österreich meldet am Freitag 331 neue Corona-Fälle. Wie das Bundesministerium für Inneres mitteilte, gab es in Österreich bisher 24.762 positive Testergebnisse. 730 Personen sind am Corona-Virus gestorben. Mehr dazu >> HIER

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