Arabella Kiesbauer (57) ist ein echtes TV-Urgestein. Mit 18 Jahren begann sie bei der ORF-Jugendsendung X-Large, ab 1994 eroberte sie mit ihrer Talkshow "Arabella" auf ProSieben die Bildschirme.
Heute moderiert die gebürtige Wienerin in Österreich "Bauer sucht Frau" und "Bares für Rares", in Deutschland führt sie durch "Kampf der Realitystars".
Wie "bunte.de" berichtet, gibt es aber einen Job, der ihr definitiv zu anstrengend wäre: Selbst als Kandidatin in einer Reality-Show mitzumachen, kann sie sich überhaupt nicht vorstellen. Sie führt lieber als Moderatorin durch die Formate.
Die Unterschiede zu früher sind für Kiesbauer deutlich spürbar. "Bei meinen ersten Moderationen für X-Large war ich ein richtiger Frischling und dementsprechend unbekümmert vor der Kamera", erinnert sie sich.
Bei ihrem späteren Nachmittagstalk auf ProSieben sei die Nervosität dann sehr groß gewesen. "Immerhin galt es, das Publikum und die Talkgäste im Griff zu haben." Heute sei sie "sehr konzentriert, aber relaxed auf der Bühne". Die jahrzehntelange Erfahrung zahle sich eben aus.
An ein Karriereende denkt die 57-Jährige nicht. Im Gegenteil: Sie sieht sich als Teil einer neuen Generation starker TV-Frauen. "Es gibt heutzutage zum Glück in den Medien viele Frauen, die mit 50, 60, 70 Jahren und darüber hinaus Kompetenz und Charme gleichermaßen versprühen", so Kiesbauer. Ihre klare Ansage: "Gewöhnt euch lieber dran!"