Am 27. und 28. März wird in Abu Dhabi (VAE) die Saison der Luftakrobaten eröffnet. Hannes Arch startet bei der WM des Red Bull Air Race als einer der Favoriten. Heute erklärt der 41-Jährige Extremsportler, warum er sich Hoffnungen auf seinen zweiten WM-Titel machen darf, wovor er sich fürchtet und was ihn glücklich macht.
Wäre alles andere als ein Sieg zum Auftakt eine Enttäuschung?
"Ich will dieses Rennen gewinnen, aber es ist dennoch eine erste Standortbestimmung."
Deine Maschine ist um 30 Kilo leichter, was bringt das?
"Der Flieger wird schneller, wendiger und wir können viel mehr Telemetriesachen einbauen. Die Zusatzkilo für das Mindestgewicht werden verteilt wo wir wollen, das verbessert die Balance enorm."
Was ist wichtiger, der Mensch oder die Maschine?
"50:50, das ist ausgeglichen."
Du möchtest mit Deinem Team wie Ferrari des Air Race werden, warum Ferrari?
"Weil das ein Qualitätssiegel ist. Wir wollen in allen Bereichen noch professioneller werden."
Hast Du eine Strategie, wie Du den WM-Titel holen kannst?
" Mein Bestes geben und den Titel auf mich zukommen lassen. Ich arbeite nicht drauf hin."
Aber Du arbeitest so hart.
"Ja, und ich möchte vor allem im mentalen und energetischen Bereich noch mehr machen."
Bist Du vor dem ersten Rennen in Abu Dhabi aufgeregt?
"Ja, ich bin freudig aufgeregt."
Wovor hast Du Angst?
"Nur vor mir selbst, davor, dass ich zum falschen Zeitpunkt einen Fehler machen könnte."
Was beglückt Dich?
"Das Leben selbst!"