Warnung vor ÖFB-Team

Argentinien adelt Rangnick – "Vater des Gegenpressings"

Österreich trifft am Montag auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Vor der Partie zollt jetzt eine Legende ÖFB-Teamchef Rangnick großen Respekt.
Sport Heute
19.06.2026, 08:41
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Großes Lob für Ralf Rangnick aus Argentinien! Ausgerechnet Weltmeister-Held Mario Kempes hat den ÖFB-Teamchef vor dem WM-Duell zwischen Österreich und Titelverteidiger Argentinien geadelt – als "Vater des Gegenpressings".

Der 71-Jährige sieht die rot-weiß-rote Auswahl als unangenehmen Gegner für die "Albiceleste". Vor allem Rangnicks Spielidee könnte den Südamerikanern Probleme bereiten. "Es heißt, er ist der Vater des Gegenpressings. Was kann das sein? Ich weiß es nicht, aber wir werden es sehen, wenn wir gegen sie spielen", erklärte Kempes in den sozialen Netzwerken.

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Warnung vor Österreich

Für den ehemaligen Weltstar steht fest: Österreich verfügt über genügend Qualität, um dem Weltmeister gefährlich zu werden. "Sie haben junge Spieler mit viel Klasse. Sie spielen praktisch alle in Topligen. Daher müssen wir aufpassen", sagte Kempes.

Besonders hob der Argentinier die Stärke des österreichischen Mittelfelds hervor. Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Nicolas Seiwald und Marko Arnautovic wurden von ihm ausdrücklich erwähnt. "Die Österreicher haben wichtige Mittelfeldspieler", betonte die Legende.

Als bekanntesten Namen im ÖFB-Team sieht Kempes weiterhin David Alaba. Gleichzeitig verwies er auf dessen schwierige vergangenen Monate. "Er ist der größte Star. Doch er hatte leider ein Desasterjahr, weil er wegen Verletzungen nicht viel gespielt hat", so der frühere Torjäger.

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Trotz aller Warnungen zeigt sich Kempes vor dem Kräftemessen mit Österreich aber zuversichtlich. "Wir haben intelligente Spieler, die wissen, was zu tun ist", meinte der Weltmeister von 1978.

Österreich kennt er bestens

Kempes weiß genau, wovon er spricht. Der ehemalige Valencia-Star führte Argentinien 1978 mit sechs Turniertoren zum WM-Titel und wurde Torschützenkönig. Später machte er auch in Österreich Schlagzeilen: 1986 wechselte er zur Vienna, danach spielte er für St. Pölten und den Kremser SC. Insgesamt absolvierte die argentinische Legende 155 Pflichtspiele in Österreich und erzielte dabei 48 Tore. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ausgerechnet Kempes vor dem WM-Duell den größten Trumpf der Österreicher ausmacht: Ralf Rangnick – den "Vater des Gegenpressings".

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