Peinliches Eigentor der FIFA! Die extra für die WM eingeführten "Cooling Breaks" erhitzen die Gemüter. Denn: Auch bei Schlechtwetter wird das Spiel pro Halbzeit für drei Minuten unterbrochen.
Jüngstes Beispiel: In Toronto duellierten sich Ghana und Panama bei 19 Grad und Dauerregen. Trinkpausen wurden dennoch abgehalten. Im TV lief währenddessen Werbung – der wahre Grund hinter der Idee.
Fans im Stadion sind genervt, quittieren die Unterbrechungen mit Buhrufen und Pfeifkonzerten. Gute Nachricht: Nach der WM ist damit Schluss. Die UEFA verzichtet auf die Regel. In Champions League und Co. wird es demnach keine verpflichtenden Auszeiten in den Minuten 22 und 67 geben.
Auch in der österreichischen Bundesliga nicht, wie auf "Heute"-Nachfrage bestätigt wurde. Dort bleibt es wie gehabt: Hält der Referee bei hohen Temperaturen eine Verschnaufpause für nötig, kann er sie zwanglos veranlassen.