Ärger bei ÖFB-Kickern: "Als bessere Mannschaft verloren"

Die 1:2-Niederlage gegen die Schweiz ruinierte dem ÖFB-Team das perfekte Jahr 2015. Nach der einzigen Pleite des Jahres war bei den Teamkickern Ursachenforschung angesagt. Dabei sahen die rot-weiß-roten Teamkicker Konzentrationsfehler als Auslöser der unnötigen Niederlage. "Wir haben als bessere Mannschaft verloren", urteilte Marko Arnautovic.
Die ruinierte dem ÖFB-Team das perfekte Jahr 2015. Nach der einzigen Pleite des Jahres war bei den Teamkickern Ursachenforschung angesagt. Dabei sahen die rot-weiß-roten Teamkicker Konzentrationsfehler als Auslöser der unnötigen Niederlage. "Wir haben als bessere Mannschaft verloren", urteilte Marko Arnautovic.

"Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft. Wir müssen uns eben damit zufrieden geben", sagte Stoke City-Legionär Marko Arnautovic nach dem Spiel. "Man kann nicht alles gewinnen. Aber das Ausschlaggebende ist: Wir haben uns für die EURO qualifiziert", bilanzierte Arnautovic positiv. "Wenn wir durchgekommen sind, war der Tormann da und hat gehalten. Die haben auch einen Tormann drin stehen. Und der war gut drauf", schüttelte der England-Legionär den Kopf. 

Arnautovic äußerte sich als einer der wenigen Spieler zu den speziellen Umständen, unter denen das Freundschaftsspiel ausgetragen wurde: "Das Leben geht weiter. Weiter Fußball spielen. Die Leute sollen weiter Spaß am Leben haben."

Baumgartlinger: "Der Weg ist noch nicht zu Ende"

"Das Spiel hat mich ein bisschen an Montenegro erinnert", erzählte Julian Baumgartlinger im Kabinengang. Gegen den Balkan-Staat wurden beide EM-Qualifikationsspiele gewonnen. Gegen die Schweiz setzte es eine Niederlage. "Man hat aber gesehen, dass wir einen Gegner über 90 Minuten dominieren können." Der Mainz-Legionär sieht weiter Entwicklungsbedarf: "Der Weg ist noch nicht zu Ende. Wenn wir jetzt alles gewinnen würden, wäre auch etwas nicht in Ordnung."

Auch David Alaba ärgerte sich nach der knappen Niederlage gegen die Schweiz: "Wir wollten das Jahr schön abschließen. Aber jetzt müssen wir das Positive mitnehmen." 

Ilsanker: "Stimmung nicht so elektrisierend"

"Brutal ärgerlich, wir hatten ein gutes Länderspieljahr. Aber im Angriffsdrittel hat ein bisschen die Konzentration gefehlt. Die Abschlüsse waren nicht 100 Prozent", ortete Stefan Ilsanker genauso wie der Teamchef Konzentrationsschwächen.

Für den Leipzig-Legionär war auch die Zuschauerkulisse eine neue Erfahrung. "Ungewohnt. Seitdem ich dabei bin, war das Stadion eigentlich immer ausverkauft. Die Stimmung war nicht so elektrisierend wie bei den Quali-Spielen." Mehr Verständnis für die Fans zeigte Marko Arnautovic: "Es ist November. Es war ein spätes Spiel. Die Leute sitzen auch gerne daheim im warmen Wohnzimmer." 

Jakob Jantscher, der nach langer Wartepause wieder einmal von Beginn an auflaufen durfte, präsentierte sich selbstkritisch. "Im letzten Drittel hat der gefährliche Pass gefehlt. Wir haben genug gute Chancen vorgefunden, um das Spiel gewinnen zu können."
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