Nach den zahlreichen Episoden des "Enfant terrible" des österreichischen Fußballs hat Marko Arnautovic jetzt einen professionellen Berater angeheuert. Sein Bruder Daniel, der bis dato als Manager fungiert hatte, ist somit nicht mehr im "Amt".
jetzt einen professionellen Berater angeheuert. Sein Bruder Danijel, der bis dato als Manager fungiert hatte, ist somit nicht mehr im "Amt".
, unpassende Sprüche zu Polizisten: Das soll nun Geschichte sein. Der Offensivspieler, der zum Ende der Vorsaison aus disziplinären Gründen suspendiert worden ist, hat jetzt bei der Beratungsfirma Rogon von Roger Wittmann angeheuert. Zuvor hatte sein Bruder Danijel ihn vertreten, nachdem er sich von seinem holländischen Manager Rob Groener getrennt hatte, der für ihn den Millionendeal zu Twente Enchede ausgehandelt hatte.
Die deutsche Sportmanagement-Firma berät und managt Fußballspieler in der ganzen Welt. Zu bekannten durch Rogon betreuten Spielern zählen unter anderem Kevin Kurányi, Jermaine Jones, Kevin-Prince Boateng, Tim Wiese oder Luiz Gustavo. Damit zählt Roger Wittmann zu den einflussreichsten Spielerberatern in Deutschland.
Transfergerüchte
Die Zukunft von Arnautovic beim deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist nach dem Beraterwechsel des ÖFB-Nationalspielers wieder offen. "Wie werden jeden Tag die Situation bewerten und sehen, was auch der Spieler will. Wir müssen da jetzt abwarten", sagte Werders Geschäftsführer Thomas Eichin am Mittwoch im Trainingslager im Zillertal zu einem möglichen des 24-Jährigen noch in diesem Sommer.
Eichin deutete lose Anfragen für Arnautovic an: "Es gibt immer mal wieder Interessenten für unsere Spieler. Momentan ist da aber nichts, womit ich mich beschäftigen müsste."
Arnautovics Vertrag in Bremen läuft im kommenden Sommer aus. Falls der Vater einer einjährigen Tochter seinen Kontrakt nicht verlängert, würde Werder nur noch bei einem Wechsel in diesem Sommer eine Millionenablöse erzielen. Arnautovic war vor drei Jahren für gut sechs Millionen Euro von Twente Enschede gekommen.