Sport

Arnautovic teilte Watsche gegen Ukrainer aus

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:42

Das erste Länderspiel von Teamchef Marcel Koller endete mit einer Niederlage. In der Ukraine setzte es trotz starker Leistung eine bittere 1:2-Schlappe. Für eine unnötige Szene sorgte gegen Ende des Matchs Marko Arnautovic. Am Boden liegend trat der Exzentriker Oleksandr Kutscher in den Rücken und ohrfeigte ihn - doch vom Platz gestellt wurde schließlich der Ukrainer.

Es waren heiße letzte Minuten in der Partie Ukraine gegen Österreich. Nach dem 1:1 lagen die Nerven der Spieler blank. Eine Fuchs-Flanke landete in der 77. Minute im Fünfmeterraum der Ukrainer, Janko versuchte es per Kopf. doch das Leder wurde Richtung Arnautovic abgewehrt. Dieser brachte seinen Gegenspieler Kutscher im Laufduell so sehr in Bedrängnis, dass der Ukrainer den Ball zum Ausgleich im eigenen Tor versenkte.



+++ Starkes ÖFB-Team verliert in letzter Sekunde +++


Als ob Kutscher nicht schon frustriert genug gewesen sein dürfte, setzte Arnautovic nach. Als beide Spieler direkt nach dem Treffer am Boden liegen, tritt der "Bad Boy" in den Rücken seines Gegners. Kutscher behält noch die Nerven, doch nur kurze Zeit später wird es dem Ukrainer zu viel, als Arnautovic ihn foult und dann mit Verteidiger Jaroslaw Rakitski aneinander gerät.

Ohrfeige ausgeteilt

Kutscher stieß Arnautovic. Erst gibt es wilde Wortwechsel zwischen dem Bremen-Legionär und dem Ukrainer, dann kam es zur Rudelbildung. Arnautovic provozierte im Getümmel weiter, revanchierte sich mit einer Ohrfeige bei Kutscher für dessen Foul und sah dafür die gelbe Karte. Kutscher verlor dagegen die Nerven, langte einmal zu oft nach und sah ebenfalls Gelb. Es war die zweite Karte für den Ukrainer, er wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.



+++ Der Live-Ticker vom Spiel zum Nachlesen +++


Mit heftigen Beschimpfungen gegen Arnautovic verließ Kutscher den Platz. Arnautovic dagegen spielte das Unschuldslamm und war sich keiner Schuld bewusst. Etwas Gutes hatte die Aktion des Österreichers: Das ÖFB-Team hatte für die Schlussphase einen Mann mehr am Platz. geholfen hat es leider nichts, die Elf von Teamchef Marcel Koller konnte die numerische Überlegenheit nicht nutzen, kassierte sogar in der 92. Minute noch das 1:2.

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