Daran scheiterte es

Arnie-Bruder packt über Verhandlungen mit Rapid aus

Rapid Wien war im Sommer 2025 drauf und dran, Marko Arnautovic zu verpflichten. Nun erzählt sein Bruder und Berater, wie die Gespräche abliefen.
Sport Heute
04.06.2026, 06:31
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Seit August spielt Marko Arnautovic bei Roter Stern Belgrad. Dabei stand auch ein Sensationswechsel des damals ablösefreien ÖFB-Teamstürmers zu Rapid Wien im Raum. Arnautovic-Bruder und -Berater Daniel verhandelte mit Grün-Weiß.

Rapid Wien oder Roter Stern, so war es nicht", erzählte Bruder und Berater Daniel Arnautovic im Podcast "Gelb Rot", berichte von Gesprächen mit Rapids Sport-Geschäftsführer Markus Katzer. "Er hat mich kontaktiert und gefragt, ob wir darüber sprechen können. Das war ganz früh, gleich nach der Saison, noch im Juni. Dann haben wir uns hingesetzt und geredet", erzählte der Arnautovic-Bruder. "Wir haben gute Gespräche geführt", erzählte der Berater.

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Rapid-Präsidium? "Keine Ahnung vom Fußball"

Danach erklärte Daniel Arnautovic aber, woran der Wechsel seines Bruders scheiterte: "Ich will niemandem zu nahe treten: Aber oben im Präsidium, da sitzen schon viele, die keine Ahnung vom Fußball haben. Und dann bist du als Sportdirektor auch eingeschränkt", meinte der Berater. "Ich denke, dass man das realisieren hätte können, wenn man ein bisschen kreativer gewesen wäre. Da haben sich dann viele abgeputzt und gesagt: ,Naja, das ist ja teuer.´ Du bringst aber auch Wucht in den Verein hinein", erzählte Daniel Arnautovic. Die Verhandlungen mit Roter Stern hätten hingegen bloß "zehn Minuten" gedauert.

"Marko und ich haben viele Freunde, die Anhänger von Rapid sind. Die haben auch gefragt: Kommt er? Die Geschichte wäre sicher auch schön gewesen. Aber im Nachhinein bin ich schon glücklich, dass er zu Roter Stern gegangen ist. Weil da war es wirklich anders. Die sind auch nicht der reichste Klub, aber die waren kreativ", erzählte der Spielerberater.

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