Kuriose Anekdote

Arnie wollte im ÖFB-Teamcamp Tattoo von Mitspieler

Christopher Trimmel ist nicht nur Fußballer, sondern tätowiert auch noch mit großer Begeisterung. Sogar Marko Arnautovic hatte da Interesse.
Sport Heute
24.05.2026, 06:30
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Trimmel, Kapitän beim deutschen Bundesligisten Union Berlin, hat sich neben dem Platz ein zweites Standbein geschaffen. Der mittlerweile 39-Jährige ist auch Tätowierer. Er habe aktuell 200 Anfragen, konzentriere sich vor allem auch aus Zeitgründen auf Bekannte, auf Stammkunden, erzählte der Außenverteidiger im "Canal+"-Podcast "Ohne Filter".

Teilweise habe er drei Kunden pro Woche tätowiert. "Das hat Spaß gemacht. Wenn man Routine reinbekommt, läuft es einfach, geht es leicht von der Hand", erzählte der 39-Jährige. Allerdings will sich Trimmel künftig vorrangig auf seine Trainerkarriere konzentrieren, das Tätowieren als Nebentätigkeit belassen.

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Arnie wollte Tattoo

Danach plauderte der Deutschland-Legionär ein wenig aus dem Nähkästchen, erzählte, dass sich sogar ÖFB-Star Marko Arnautovic sich ein Tattoo von Trimmel stechen lassen wollte – und zwar während eines ÖFB-Trainingscamps. "Der hat bei jedem Lehrgang gefragt: ,Hast du eh das Tätowierzeug mit?´", erzählte Trimmel lachend. Diese Anfrage habe der einstige rot-weiß-rote Teamspieler aber abgelehnt. "Marko, ich kann das nicht machen. Stell dir vor, der Ralf Rangnick bekommt mit, dass du von mir ein Peckerl bekommen hast im Hotelzimmer", habe der Deutschland-Legionär dem ÖFB-Star gesagt.

Das hätte sich eventuell entzünden können. "Nein, das Risiko gehe ich nicht ein. Das habe ich lieber gelassen", erinnerte sich Trimmel.

Tattoo für Mitspieler Michel

Trotzdem hat der Union-Kicker bereits drei Mitspieler auf der Tätowierbank gehabt. Zuletzt den nunmehrigen Paderborn-Kicker Sven Michel. "Das war eine witzige Geschichte. Er hat mich aufgefordert, dass ich das Equipment mit ins Trainingslager in der Vorbereitung nach Österreich nehme", erinnerte sich der 39-Jährige. Der halbe Kader sei bei einem Testspiel gewesen, Trimmel und Michel nicht zum Einsatz gekommen. "Wir hatten richtig große Apartments, dann habe ich alles aufgebaut", erinnert sich der Burgenländer. Michel hatte eine Rose als Tattoo haben wollen.

"Diogo Leite ist da verpflichtet worden. Er ist angereist, wollte sich vorstellen. Er kommt rauf, ich sitze in der Ecke, tätowiere einen Mitspieler, auf der Couch sitzen andere Spieler mit einem Bier in der Hand, schauen sich das Testspiel an", lachte Trimmel. Nach der "Hüttengaudi" am nächsten Tag habe sich Leite wohl gedacht, er wolle so schnell wieder weg, schmunzelte Trimmel.

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