Dramatische Folgen in OÖ

"Arten verschwinden" - Klimawandel heizt Gewässer auf

Oberösterreichs Flüsse sind in 40 Jahren um fast zwei Grad wärmer geworden. Eine neue Studie zeigt massive Folgen.
Oberösterreich Heute
28.02.2026, 08:53
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Jetzt ist es belegt: Oberösterreichs Flüsse werden immer wärmer. Eine neue Langzeitstudie des Landes zeigt, dass sich die Wassertemperaturen seit 1984 im Schnitt um rund 1,9 Grad erhöht haben. Einzelne Gewässer liegen deutlich darüber.

Besonders stark betroffen sind die Krems bei Kremsmünster mit einer Zunahme von 3,86 Grad Celsius und die Feldaist in Kefermarkt mit 3,26 Grad in den vergangenen 40 Jahren. Auch die Enknach ist innerhalb von 29 Jahren um 3,19 Grad wärmer geworden.

"Diese Zahlen machen die Klimaerwärmung in Oberösterreich besonders sichtbar und begreifbar. Sie stehen für Hitzedruck in den Gewässern, für weniger Sauerstoff im Wasser und dafür, dass vertraute Arten verschwinden können", so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Die Studie basiert auf Messdaten von 61 Pegelstationen im Zeitraum von 1984 bis 2023. Im Durchschnitt steigt die Wassertemperatur um rund 0,05 Grad pro Jahr. Besonders stark fällt die Temperaturzunahme in den Sommermonaten aus.

Auch bei den Prognosen schlägt der Landesrat Alarm. "Vor diesem Hintergrund ist ein Zurückschrauben klimapolitischer Maßnahmen das falsche Signal zur falschen Zeit. Denn jedes Zögern und Nichthandeln verlagert die Kosten und Gefahren. Von heute auf morgen und von uns auf unsere Kinder", warnt Kaineder.

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